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Schaufenster

Foto: Felix von Wartburg

Fragen an den Samichlaus

26. November 2018 Von: Vorstand Verein Pfarrei Samichlaus St. Paul

Der Pfarreisamichlaus ist in St. Paul am 1. und 2. Dezember unterwegs zu den Familien.

Ein Samichlaus, der in St. Paul viele Jahre unterwegs war, wird dieses Jahr in den Ruhestand treten. Zum Abschied hat der Vorstand des Vereins Pfarreisamichlaus St. Paul ihm ein paar Fragen gestellt.

Warum besucht der Samichlaus überhaupt Kinder und Familien?

Der Brauch geht auf den heiligen Nikolaus von Myra zurück. Nikolaus war vor 1700 Jahren Bischof in der heutigen Türkei und mochte die Menschen und ganz besonders die Kinder sehr. Ganz vielen konnte er aus einer Not helfen. Er war beliebt und bekannt für seine guten Taten. Daraus hat sich nach dem Tod von Bischof Nikolaus ein schöner Brauch entwickelt. Und so besucht noch heute der Samichlaus die Kinder und bringt Freude zu den Familien.

Was freut den Samichlaus an seinen Besuchen bei den Kindern besonders?

Der Samichlaus samt seinem Gefolge wird in einer vorweihnächtlichen Stimmung empfangen. Er blickt in erwartungsvolle Kinderaugen und lernt Familien kennen, die in der oft hektischen Weihnachtszeit den Chlaustag feiern. Es kommt auch vor, dass mehrere Familien gemeinsam den Samichlaus im Garten empfangen, manchmal um ein Feuer herum. Der Samichlaus freut sich natürlich auch, wenn Kinder ein Sprüchli aufsagen, ein Lied vorsingen oder mit einem Instrument etwas vorspielen.

Gibt es auch etwas, das dem Samichlaus weniger gefällt?

Ja, die vielen Weihnachtsmänner in den Warenhäusern, welche mit dem Pfarreisamichlaus kaum etwas gemeinsam haben. In den Läden geht es dann halt darum, das Weihnachtsgeschäft anzukurbeln, und der ursprüngliche Brauch kommt da kaum zum Tragen.

Wie begegnen dir die Kinder heute? Wie war es früher? Gibt es Unterschiede?

Schön ist, dass sich die Kinder heute viel weniger vor dem Samichlaus fürchten, als das früher noch der Fall war. Zwar spricht der Samichlaus auch heute noch Dinge an, die noch nicht so gut klappen, doch kann er die Kinder viel mehr loben, als er sie tadeln muss. Mit seinen Besuchen bringt der Samichlaus viel Freude und eine gute Stimmung in die Wohnungen.

Lieber Samichlaus,  herzlichen Dank für deine grossen Dienste und die Antworten aus deinem reichen Erfahrungsschatz!

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