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Schaufenster

Pius Gloggner beim Freiwilligenfest 2020 Foto: Claudia Corbino

Mit einem Lächeln begrüsst :)

22. April 2021 Von: Claudia Corbino

Seit die Plätze für den Gottesdienst in der Pauluskirche wegen der Personenbeschränkung reserviert werden sollen, werden Sie jeweils an der Kirchentüre persönlich begrüsst und "abgehäckelt". Einer der dies im freiwilligen Dienst regelmässig tut, ist Pius Gloggner.

Lieber Pius, seit November stehst du am Wochenende regelmässig an der Türe der Pauluskirche und begrüsst die 50 Personen, die den Gottesdienst besuchen dürfen. Macht dir dieser Dienst Spass?

Ja durchaus! Es sind wertvolle Begegnungen mit den Besucherinnen und Besuchern, und das über die Pfarreigrenzen hinaus. Man lernt sich etwas kennen und kann den Gesichtern, die man nicht selten schon länger kennt, nun auch Namen zuordnen.

Gibt es schwierige Situationen?

Wirklich schwierige Situationen mussten bislang noch keine bewältigt werden.
Die Personenbegrenzung auf 50 führt vereinzelt dazu, dass wir spontane Kirchgänger abweisen müssen, was dann einerseits zu Unverständnis, meist aber zu Enttäuschungen führt. Manchmal hilft es dann aber schon viel, auf noch stattfindende Gottesdienste in anderen Kirchen hinzuweisen.

Als Pfarreirat sind dir das Befinden und die Anliegen der Pfarreiangehörigen wichtig und du hast stehts ein offenes Ohr. Was bekommst du bei deinen Diensten mit? Wie geht es den Menschen?

Die Besucherinnen und Besucher sind dankbar, dass sie trotz den vielen Unannehmlichkeiten den Gottesdienst besuchen können. Die Kirche ist nach wie vor ein Quell der Hoffnung. Für manche bedeutet dies auch eine der aktuell wenigen Möglichkeiten, sich mit anderen Menschen kurz auszutauschen.  

Du hast ja bereits letztes Frühjahr, nach dem Lockdown ab und zu in der Kirche Aufsicht gemacht und geschaut, dass nicht mehr als 150 Personen in der Kirche waren. Haben die Menschen Verständnis – nimmst du die Menschen jetzt anders war als im Frühjahr?

Im Gegensatz zum Frühjahr habe ich das Gefühl, dass die Menschen den Besuch des Gottesdienstes bewusster wahrnehmen. Sie wissen, dass es sehr schnell zu Änderungen kommen kann. Nach dem Lockdown dachten viele, es sei jetzt überstanden.
 
Wenn sich unsere Gottesdienstbesucher auch an das Reservierungssystem gewöhnen mussten, habe ich das Gefühl, dass sie inzwischen die Vorteile durchaus zu schätzen wissen. Das Verständnis ist vorhanden, es wird aber sicher niemand böse sein, wenn man wieder ohne Einschränkung den Gottesdienst besuchen kann.

Im Namen des ganzen Pfarreiteams danke ich dir und allen anderen Helferinnnen und Helfern ganz herzlich für diesem wertvollen und freiwilligen Dienst. Wir wissen das sehr zu schätzten. 

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