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Schaufenster

Bild: Peter Weidemann in Pfarreibriefservice.de

5. Fastensonntag

29. März 2020 Von: Felicitas Ameling

Lesungen: Ez 37,12.b-14; Psalm 130; Röm 8,8-11; Joh 11,1-45 „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ Joh, 11,25

Gerade momentan, so denke ich jedenfalls, bleiben wir im Evangelium bestimmt an einem Satz hängen: „Diese Krankheit führt nicht zum Tod“. Wir würden heute gerne das gleiche sagen, wissen aber, dass Corona durchaus zum Tod führen kann.

Auch in der Lazarusgeschichte geht es um Angst, um Verzweiflung und Trauer. Freund*innen, die Schwestern Martha und Maria trauern um ihren geliebten Bruder und Freund. Aber nicht nur sie trauern: Jesus trauert mit den Menschen mit, ist erregt und innerlich erschüttert. Er distanziert sich nicht von Martha, Maria und den Trauergästen, er leidet mit. Auch wenn Jesus weiss, dass Lazarus auferstehen wird, nimmt ihn die Trauer um ihn mit.

Aber, es bleibt nicht bei dieser Trauer. Jesus tritt in das Gespräch mit Gott Vater ein, dankt ihm und bittet Lazarus aus dem Grab herauszukommen. Lazarus war tot, doch nun lebt er wieder.

Denn der Tod ist nicht das Letzte. Jesus ist die Auferstehung und das Leben. Und jede/r, der/die an ihn glaubt, wird auf ewig leben und nicht sterben.

Auf keinen Fall sollen wir leichtfertig mit dem Geschenk des Lebens umgehen, wie z.B. die Anweisungen zur Risikobekämpfung nicht ernstnehmen, denn unser Leben ist etwas Heiliges. Aber, wir glauben als Christ*innen wie Martha daran, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der in die Welt kommen soll, um uns zur Seite zu stehen und zu erlösen. Jesus war ein Freund, der in der Not da war, sich solidarisch mit den Ausgegrenzten und Armen zeigte. Auch heute rücken die Menschen auf verschiedene Art und Weise wieder zusammen, helfen untereinander und sind solidarisch – gläubig sein, bedeutet in Freundschaft mit Jesus zu leben, mit Gott zu leben und mit meinem Nächsten zu leben. Füreinander da zu sein und zu trösten. All das tat Jesus – all das können auch wir hier und heute tun.

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