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Katholische Kirche Stadt Luzern  /  Pfarreien & Standorte  /  Standorte  /  Peterskapelle  /  Schaufenster

Schaufenster

Ratspräsidentin Sandra Felder überreicht Meinrad Furrer, per 1. Juni 2022 neuer Leiter der Peterskapelle, einen Korb voll Marktgemüse als Geschenk zur Wahl.

Meinrad Furrer zum Leiter Peterskapelle gewählt

17. Dezember 2021 Von: US

Das Parlament der Katholischen Kirchgemeinde Luzern hat am Mittwoch, 15. Dezember ein ausgeglichenes Budget 2022 verabschiedet. Der Theologe Meinrad Furrer wurde zum neuen Leiter der Peterskapelle gewählt.

An seiner ordentlichen Planungssitzung im Paulussaal befasste sich der Grosse Kirchenrat mit dem Jahresprogramm und dem Voranschlag 2022. Das Kirchgemeindeparlament verabschiedete das Budget mit einem Ertragsüberschuss von 24‘900 Franken bei einem Gesamtaufwand von 25‘614‘800 Franken. Der Steuerfuss wurde bei 0.25 Einheiten belassen.

Neuer Leiter sieht Peterskapelle als «Herberge»

Einstimmig wählte der Grosse Kirchenrat Meinrad Furrer (56) zum neuen Leiter des Teams Peterskapelle als Nachfolger von Florian Flohr. Der Theologe tritt die Stelle am 1. Juni 2022 an. Er verfügt über langjährige und breite Erfahrung als Seelsorger und Pädagoge. Zurzeit ist Meinrad Furrer Beauftragter für Spiritualität bei «Kirche urban», einem Projekt der katholischen Kirche in der Stadt Zürich, das sich an Menschen richtet, die nicht im Rahmen des traditionellen Pfarreilebens nach Spiritualität und Sinn suchen. Diesen Erfahrungshintergrund nimmt der Gewählte mit nach Luzern. Bereits vor seiner Wahl präsentierte er einen bunten Strauss von Ideen, die er an der Peterskapelle umsetzen möchte. Die heutigen religiösen Menschen sieht er «als Suchende, als Reisende oder als Pilger», die eine Herberge brauchen. «Die Peterskapelle könnte eine solche Herberge sein.» Dort möchte Meinrad Furrer «zusammen mit dem Team kreativ und mutig neue Formate und Prozesse ausprobieren». Seine Zielgruppen sind Reisende wie Touristen oder Tagesgäste, das Gewerbe und urbane Menschen, «deren Leben durch verschiedene Phasen und Umbrüche geprägt ist». Ebenso wichtig ist Furrer die «Herberge Peterskapelle» als Ort, wo «verschiedenste Menschen willkommen sind und ihre Themen und Energien einbringen können». Schon jetzt freut sich der neue Leiter «auf Menschen und auf Begegnungen, in denen etwas von der befreienden und heilsamen Botschaft des Christentums erfahrbar wird».

Meinrad Furrer übernimmt von Florian Flohr (64), der die Peterskapelle seit 2018 leitet und Ende Juni 2022 in Pension geht. Florian Flohr hat die älteste Kirche der Stadt Luzern nach der baulichen Erneuerung vor drei Jahren zusammen mit seinem Team zu einem religiös und kulturell vielseitigen Treffpunkt für die Menschen in der Altstadt und darüber hinaus gemacht.

Wahlen 2022: Drei Kirchenratssitze neu zu besetzen

Thematisiert wurden im Parlament auch die kirchlichen Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2022 bis 2026 im kommenden Jahr. Gewählt werden sowohl das Kirchgemeindeparlament, der Grosse Kirchenrat, als auch der Kirchenrat, das fünfköpfige Exekutivgremium der Kirchgemeinde. Dieses besteht aus vier von den Stimmberechtigten gewählten Mitgliedern und einem «geistlichen Mitglied», das von den Leitungspersonen der Standorte (Pfarreien) delegiert wird. Dieses Amt hat derzeit Pastoralraumleiter Thomas Lang inne, der für eine weitere Legislatur zur Verfügung steht. Wieder zur Wahl stellt sich auch Kirchenratspräsidentin Susanna Bertschmann (im Kirchenrat seit 2012). Nicht mehr kandidieren werden Herbert Mäder (seit 2006), Sibylle Lehmann (seit 2016) sowie Armando Wigger (seit 2018).

Weitere Informationen zu den Wahlen in der Katholischen Kirchgemeinde Luzern im kommenden Jahr siehe www.kathluzern.ch/wahlen.

Erfreuliche Lohngleichheitsanalyse

Kirchenrat Armando Wigger, Ressort Personal, informierte über die erfolgte Überprüfung der Lohngleichheit zwischen Frau und Mann (Lohngleichheitsanalyse). Die Katholische Kirchgemeinde Luzern hat 2021 die Lohngleichheitsanalyse in Übereinstimmung mit Artikel 13c des Gleichstellungsgesetztes vorgenommen. Der Fachbereich Personal hat für den Referenzmonat März 2021 über die vom Bund zur Verfügung gestellte Prüfplattform die Personal- und Lohnangaben übermittelt. Das Prüfsystem hat keine geschlechterdiskriminierende Lohnpraxis bei der Kirchgemeinde festgestellt. Die unabhängigen Wirtschaftsprüfer von Balmer Etienne haben das Verfahren formell überprüft und bestätigen eine korrekte Durchführung.

Zu Beginn der Sitzung gedachte der Grosse Kirchenrat mit einer Schweigeminute dem Ratsmitglied Titus Krummenacher (1965–2021). Er ist am 8. September im Amt verstorben.

Urban Schwegler

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