Katholische Kirche Stadt Luzern  /  Schaufenster

Im Fokus

«Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt»

4. September 2021 Von: Urban Schwegler

Bereits vor der Errichtung des zukünftigen Pastoralraums «Stadt Luzern» am 1. Januar 2022 trafen sich die Mitarbeitenden der Kirchgemeinden von Littau, Luzern und Reussbühl zu einem ersten gemeinsamen Personalfest. Es war eine symbolträchtige Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee, bei der nicht nur das Wetter stimmte.

Erwartungsfroh und voller Vorfreude trafen sich die Mitarbeitenden der Kirchgemeinden Littau, Reussbühl und Luzern bei der Anlegestelle am Wagenbachbrunnen. Dort wartete die Cirrus, um sie als Gäste des ersten gemeinsamen Personalfest des Pastoralraums «Stadt Luzern» auf eine abendliche Fahrt über den Vierwaldstättersee mitzunehmen. Zwar wird der gemeinsame Pastoralraum erst am 1. Januar 2022 errichtet werden, doch das Fest sollte dazu beitragen, sich kennenzulernen und bereits geknüpfte Bande weiter zu festigen. Das herrliche Spätsommerwetter, der blaue See und die imposante Bergkulisse boten die unvergleichliche Bühne für spannende Gespräche und bereichernde Begegnungen.

Vorbereitungen laufen seit Monaten

Nach dem Apéro auf dem luftigen Deck begrüsste der Schiffsführer die Feiernden und stellte das Schiff Cirrus vor, ein Katamaran mit zwei tragenden Rümpfen. In der Begrüssungsansprache der drei Kirchenratsvertretenden griff die Luzerner Kirchenratspräsidentin Susanna Bertschmann die Worte des Schiffsführers auf und meinte, «ein Trimaran mit drei Rümpfen als Symbol für die drei Kirchgemeinden wäre noch passender gewesen», doch das gäbe es auf dem heimischen See leider nicht. Susanna Bertschamnn erwähnte weiter, die gemeinsame Reise von Littau, Reussbühl und Luzern beginne nicht erst heute Abend. «In den Räten und den pastoralen Leitungsgremien sind wir schon seit einigen Monaten miteinander unterwegs.» Damit verwies sie auf die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten, die hinsichtlich der Pastoralraumerrichtung bereits in vollem Gange sind.

Anhand des Liedes «Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt» von Martin Gotthard Schneider aus dem Jahr 1960 wiesen Susanna Bertschmann, Eligius Emmenegger (Kirchenratspräsident Reussbühl) und Josef Portmann (Kirchmeier Littau) darauf hin, dass die gemeinsame Fahrt wohl dann und wann auch in unruhigere Gewässer führen würde. Eligius Emmenegger zeigte sich aber zuversichtlich, dass man letztlich gemeinsam erfolgreich sein werden. Man blicke hoffnungsfroh und zuversichtlich in die Zukunft.

Thomas Lang, Leiter des derzeitigen Pastoralraums «Luzern Stadt», der auch die Leitung des neuen Pastoralraums «Stadt Luzern» innehaben wird, drückte seine Freude über den gemeinsamen Abend und die bereits bestehende sowie weitere Zusammenarbeit im Pastoralraum aus und meinte: «Ich bin gespannt, wo unsere Reise auf dem Trimaran hinführen wird». Er griff die Schiffssymbolik auf und zeigte sich überzeugt, «dass auch schwierige Klippen umschifft werden können».

Gruss von der «Stadt Luzern»

Nach dem feinen Znacht genossen die Reisenden den Abend auf dem See. Ein schöner Zufall wollte es, dass in der Abenddämmerung auf einmal der stolze Raddampfer «Stadt Luzern» neben der Cirrus herfuhr und dem neuen gleichnamigen Pastoralraum mit dem Schiffshorn seinen fröhlichen Gruss entbot.

Gestärkt mit dem Dessert wurde sogar noch gemeinsam getanzt. Angesagt war der «Jerusalema-Dance», mit dem die Luzerner Kirche im Frühling einen Internethit gelandet hatte. Rund 45'000 Mal wurde das Video auf Facebook und Youtube angeklickt. Fast alle auf dem Schiff machten mit und die Tanz-Vibes sprangen sogar auf jene wenigen über, die dem Geschehen als Zuschauerinnen und Zuschauer folgten.

In froher Stimmung fuhr die Festschar schliesslich ins Luzerner Seebecken ein. Der Anblick der nächtlichen Leuchtenstadt vom See aus war eindrücklich und das berühmte Tüpfelchen auf dem «I» eines rundum gelungenen Abends. Ein gutes Zeichen für die zukünftige Zusammenarbeit im Pastoralraum «Stadt Luzern».

Der Browser, den Sie benutzen, ist stark veraltet. Er besitzt bekannte Sicherheitsschwachstellen und bietet nur begrenzten Komfort. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser hier.