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Im Fokus

Stickprojekt verknüpft Menschen

6. August 2015 Von: Daniel Lay

Seit Mai wird in der Pfarrei St. Karl fleissig gestrickt, um die St. Karl-Brücke einzukleiden. Ziel des Projekts ist es, dass die Bewohner der verschiedenen Quartiere miteinander ins Gespräch kommen – was schon ganz gut klappt.

Unter dem Titel «St. Karl verbindet – Gemeinsames Bestricken der St. Karli-Brücke» schlägt die Pfarrei St. Karl einen eher ungewöhnlichen Weg ein, um einerseits das Jahresmotto der Pfarrei («St. Karl verbindet») konkret umzusetzen und andererseits die Bewohnerinnen und Bewohner der gegensätzlichen Quartiere der Pfarrei miteinander ins Gespräch zu bringen: Gemeinsam wird gestrickt, um schlussendlich die St. Karli-Brücke einkleiden zu können.

Bereits jetzt –zur Halbzeit des Projekts – lässt sich festhalten, dass das Konzept aufgeht: Dank den öffentlichen Strickanlässen (weitere Daten in der Agenda der Pfarrei St. Karl) kommen die Teilnehmenden am Strickprojekt bereits bei der Herstellung miteinander ins Gespräch – obwohl Stricken ja eigentlich etwas ist, das man alleine zu Hause macht.

Bunte Brücke macht Passanten neugierig

Gespräche ergeben sich zudem fast automatisch, wenn die Teilnehmenden das Gestrickte an der St. Karli-Brücke befestigen: Denn die bunten Strickereien fallen auf, so dass mancher Passant stehen bleibt und sich nach dem Projekt erkundigt. Auf ungezwungene Art ergeben sich so Gespräche und Kontakte.

Schliesslich sorgt das farbenfrohe Projekt auch für Gesprächsstoff in den Medien: Nach der «Neuen Luzerner Zeitung» und dem Online-Portal «zentral+» berichtete nun auch noch der «Blick am Abend» über die verbindende Aktion.

Medienberichte über das «Strickprojekt»

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