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Nach 10 Jahren Bürgerkrieg sind die Not und die Zerstörung in Syrien gross. Foto: zvg

15‘000 Franken Nothilfe für die Opfer der Syrienkrise

14. Mai 2021 Von: Urban Schwegler

Der Kirchenrat der Katholischen Kirchgemeinde Luzern hat an seiner Sitzung vom 11. Mai 15‘000 Franken Soforthilfe für die Opfer des Bürgerkriegs in Syrien gesprochen.

Nach einem Jahrzehnt des Bürgerkriegs ist die politische, wirtschaftliche und humanitäre Lage in Syrien äusserst angespannt. Rund 12 Millionen Menschen sind auf der Flucht im In- und Ausland, etwa die Hälfte davon Kinder. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation weiter, die Lebensbedingungen der Zivilbevölkerung sind prekär. Langfristige Perspektiven fehlen und die Bedingungen für eine Rückkehr der Geflüchteten sind weiterhin nicht gegeben. Umso wichtiger wird es, dass sich Menschen wieder Einkommensmöglichkeiten aufbauen können, um nicht langfristig von Nothilfe abhängig zu werden.

Soforthilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit kombinieren

Die Katholische Kirchgemeinde Luzern unterstützt die Arbeit von Caritas Schweiz in Syrien und den Nachbarländern mit 15‘000 Franken. Dort leisten Partnerorganisationen von Caritas einerseits noch immer überlebenswichtige Nothilfe, andererseits sollen das Engagement für Bildung und die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten nachhaltig wirken.

Zusammen mit dem jüngsten Beitrag hat die Kirchgemeinde Luzern seit 2013 insgesamt 55‘000 Franken Soforthilfegelder für die Opfer der Syrienkrise gesprochen. «Wir legen Wert auf eine kontinuierliche und nachhaltige Unterstützungspolitik», sagt dazu Karin Weber, Leiterin des Fachbereichs Nachhaltigkeit und Entwicklungszusammenarbeit der Katholischen Kirche Stadt Luzern. «Zudem zeigen wir uns solidarisch mit den Menschen in Syrien, die bereits seit einem Jahrzehnt unvorstellbare Not leiden.»

450'000 Franken für Entwicklungszusammenarbeit

Insgesamt stellt die Katholische Kirchgemeinde Luzern im laufenden Jahr 440'000 Franken für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung, davon 40'000 Franken für Soforthilfe. 410‘000 Franken fliessen in Projekte verschiedener Schweizer Hilfswerke in den Ländern des Südens.

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