Katholische Kirche Stadt Luzern  /  Schaufenster

Schaufenster

Afghanische Flüchtlingskinder in Lahore. Foto: Caritas Schweiz

40‘000 Franken für Flüchtende an der Grenze zu Afghanistan

20. Dezember 2021 Von: Urban Schwegler

Die Katholische Kirche Stadt Luzern spricht 40'000 Franken Nothilfe für Flüchtlinge in den Grenzregionen zu Afghanistan. Der Betrag geht an Caritas Schweiz. Über seine Partner unterstützt das Hilfswerk im Krisengebiet Menschen, die vor Gewalt, Hunger und Krankheit fliehen.

Seit Jahrzehnten befindet sich Afghanistan im Kriegszustand. Eine enorme Dürre bedroht zudem aktuell die Lebensgrundlage von sieben Millionen Menschen im Land. Mit dem Vormarsch der Taliban suchen Hunderttausende Menschen Schutz vor Gewalt und Unterdrückung, vor allem im benachbarten Ausland. Darunter sind viele Familien mit Kindern, deren Gesundheit durch Masern, Cholera und die Corona-Pandemie zusätzlich gefährdet ist.

Schutz vor Wind und Wetter

Das internationale Caritas-Netz und seine Partner stehen diesen Menschen zur Seite. Mit dem Geld aus Luzern unterstützt Caritas Schweiz unter anderem in Pakistan die Nothilfe von Caritas Österreich, die zusammen mit lokalen Partnerorganisation Zelte, Decken und Kleider zur Verfügung stellt sowie Grundnahrungsmittel und Wasserbehälter verteilt. Die Abgabe von Hygieneartikeln und mobile medizinische Anlaufstellen tragen zur Gesundheitsversorgung von insgesamt rund 15’000 Menschen bei.

In Tadschikistan hilft Caritas Schweiz der Regierung bei der provisorischen Unterbringung und Versorgung von rund 100'000 Flüchtlingen, angesichts des bevorstehenden Winters und der instabilen politischen Lage eine höchst herausfordernde Aufgabe.

Kirchgemeinde und Pfarreien spenden gemeinsam

Der Unterstützungsbetrag von 40'000 Franken setzt sich zusammen aus 15’000 Franken der Katholischen Kirchgemeinde Luzern aus dem laufenden Budget für Soforthilfe. Dazu kommen 25'000 Franken an Spendengeldern der Luzerner Pfarreien und der Jesuitenkirche, die grösstenteils über Kerzen- und Antoniuskassen gesammelt werden.

Der Browser, den Sie benutzen, ist stark veraltet. Er besitzt bekannte Sicherheitsschwachstellen und bietet nur begrenzten Komfort. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser hier.