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Schaufenster

Von Caritas Bangladesch organisierte Nahrungsmittelverteilung (Reis, Linsen, Öl) im Kutupalong-Flüchtlingslager, Mai 2018. Foto: Arifur Rahman/Goopy Bagha Productions/Caritas Schweiz

Kirchenrat spricht Nothilfe für Rohingya-Flüchtlinge

18. Dezember 2018 Von: Urban Schwegler

Der Kirchenrat der Katholischen Kirchgemeinde Luzern hat an seiner Sitzung vom 17. Dezember 10‘000 Franken Soforthilfe für die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch gesprochen.

Fast eine Million Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya, darunter viele Frauen und Kinder, sind aus Myanmar (Burma) ins benachbarte Bangladesch geflohen. Ihre Lage ist prekär. Sie haben alles verloren und sind durch Gewalt im Heimatland massiv traumatisiert. Doch auch in Bangladesch ist ihre Situation höchst schwierig. Die Flüchtlinge unterliegen strikten Auflagen, dürfen sich nicht frei bewegen und nicht arbeiten. Sie leben in Zeiten auf engstem Raum. Mit dem Beginn des Monsuns haben sich die Lebensbedingungen der Rohingya-Flüchtlinge nochmals drastisch verschlechtert.

Caritas hilft direkt vor Ort

Der von der Katholischen Kirchgemeinde Luzern gesprochene Beitrag von 10‘000 Franken geht an Caritas Schweiz, das die Hilfe zusammen mit Caritas Bangladesch und anderen Partnerorganisationen in der Grenzregion zu Myanmar organisiert.

Die Hilfswerke versorgen die Flüchtlinge mit Plastikplanen zum Schutz vor dem Regen und mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs wie Geschirr oder Decken. Zudem erhalten die Menschen Wasser und grundlegende Hygieneartikel.

Schnelle Hilfe, wenn es nötig ist

Die Katholische Kirchgemeinde Luzern stellt im laufenden Jahr insgesamt 440'000 Franken für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung, 40'000 Franken davon für Soforthilfe. Bisher wurden 10'000 Franken für die syrischen Flüchtlinge sowie 20'000 Franken für die Opfer der Flutkatastrophe im indischen Teilstaat Kerala bewilligt.

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