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Bericht von Christoph Klein von kath-kriens

Petitionsübergabe schliesst «Beim Namen nennen» ab

26. Juni 2020 Von: Daniel Lay

Als Abschluss der Aktion «Beim Namen nennen» wurde der Luzerner Regierung eine Petition mit der Aufforderungen übergeben, sich für die Aufnahme von Flüchtlingen aus den griechischen Lagern einzusetzen. Die Übergabe bildete den Abschluss einer 24-Stunden-Aktion in der Peterskapelle, bei der den auf der Flucht nach Europa verstorbenen Menschen gedacht wurde.

«Es gibt eine Zeit zum Gedenken und es gibt eine Zeit zum Handeln», sagte Nicola Neider, Leiterin des Fachbereichs Migration & Integration, zum Abschluss der Aktion «Beim Namen nennen» in der Peterskapelle. Während 24 Stunden war jenen über 40‘000 Menschen gedacht worden, die auf der Flucht nach Europa verstorben sind, indem ihre Namen vorgelesen und auf Bänder geschrieben wurden.

Nun, da die Zeit zum Handeln gekommen war, wurden die an Holzgestellen befestigten Bänder in einer Prozession über die Seebrücke zum Regierungsratsgebäude getragen und dort eine Petition deponiert. Die Luzerner Regierung wird darin aufgefordert, die Asyl-Zentren zu öffnen, um den Bund dazu zu motivieren, 5000 Flüchtlinge aus den griechischen Lagern in die Schweiz zu holen.

Hier geht es zum Kurzvideo von Tele 1 von der Aktion: 

Tele 1 Beitrag vom 25. Juni 2020 zur Aktion "Beim Namen nennen"

 

Fotos von Nazir Amir und Daniel Lay

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