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Anstelle des alten «Wäsmeli-Träff» entsteht ein neues Quartierzentrum mit Begegnungsräumen, Dienstleistungsangeboten, Läden und altersgerechten Wohnungen.

Quartierzentrum Wesemlin - Baubewilligung liegt vor

17. Dezember 2019 Von: Urban Schwegler

Die Stadt Luzern hat der Katholischen Kirchgemeinde Luzern die Baubewilligung für das Quartierzentrum Wesemlin erteilt. Der Baustart für das Projekt mit Begegnungsräumen, Dienstleistungsangeboten, Läden und altersgerechten Wohnungen steht damit unmittelbar bevor.

Mit der Baubewilligung einher geht auch die Bewilligung zum Fällen der Eiche beim alten «Wäsmeli-Träff».

Details zur Baubewilligung sind der Medienmitteilung der Stadt Luzern vom 17. Dezember zu entnehmen. Der Wortlaut findet sich hier.

Peter Bischof, Geschäftsführer der Kirchgemeinde, freut sich über den bevorstehenden Baustart. «Wir sind froh, dass es bald losgeht und wir dieses für das Wesemlin-Quartier so wichtige Projekt realisieren können.»

Konstruktiver Austausch mit der Gruppe Pro Eiche

Peter Bischof verweist auf die «guten Gespräche», welche die Bauherrschaft in den vergangenen Wochen mit der Gruppe «Pro Eiche» geführt hat. Die Gruppe hat sich für den Erhalt der Jubiläumseiche beim Wäsmeli-Träff eingesetzt, unter anderem mit einer Petition an die Stadt.

Auch die Vertreterinnen und Vertreter der Gruppe «Pro Eiche» äusserten sich zum gemeinsamen Prozess: «Wir danken der katholischen Kirchgemeinde, dass sie das Anliegen der Petition zum Erhalt der Wäsmeli-Eiche ernstgenommen und einen fairen und konstruktiven Dialog mit der Gruppe ‹Pro Eiche› ermöglicht hat», heisst es in einer Erklärung.

Die Vision der Gruppe sei «ein modernes Quartierzentrum mit der ‹Wäsmeli-Eiche›» gewesen. Man habe «mit Herzblut für unsere Eiche gekämpft». Die Gruppe «Pro Eiche» bedauert, dass die Eiche nun gefällt wird. Die Erklärung schliesst jedoch mit den Worten: «Zu Gunsten des neuen Quartierzentrums anerkennen wir den Entscheid der städtischen Baudirektion und wünschen dem Bau gutes Gelingen.»

Die Eiche bleibt präsent

Nach dem Fällen der Eiche werden der Stamm sowie die grösseren Äste an einem noch zu bezeichnenden Ort zwischengelagert. Der Bauherrschaft ist es ein Anliegen, der Bedeutung des Baumes gerecht zu werden. Deshalb soll das Holz in irgendeiner Form in das Projekt integriert werden. Die Bauherrschaft misst dieser Aufgabe einen hohen Stellenwert bei und wird sich ihr in der weiteren Projektierung annehmen.

Zudem wird die Bauherrschaft – neben der Aufwertung des grossen Grünraums hinter dem Neubau und der Pflanzung zahlreicher Bäume – die Jubiläumseiche durch eine neue, möglichst grosse Eiche ersetzen.

Zweijährige Bauzeit steht bevor

Der Baustart für das neue Quartierzentrum erfolgt voraussichtlich Anfang 2020. Gerechnet wird mit einer zweijährigen Bauzeit, so dass die Läden, Begegnungsräume und Wohnungen 2022 bezugsbereit sein werden. «Darauf freuen wir uns schon jetzt», so Bischof.

Zum neuen Quartierzentrum Wesemlin siehe auch hier.

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