Katholische Kirche Stadt Luzern  /  Schaufenster

Schaufenster

Drei Stadtteile, zehn Pfarreien, ein Pastoralraum: Ab 1. Januar sind Littau (links), Luzern (Mitte Hofkirche) und Reussbühl auch katholisch gemeinsam unterwegs.

Stadtluzerner Katholiken gehen gemeinsame Wege

4. Januar 2022 Von: Urban Schwegler

Seit dem 1. Januar bilden die Pfarreien von Littau, Luzern und Reussbühl den neuen «Pastoralraum Stadt Luzern», der das gesamte Stadtgebiet abdeckt. Gefeiert wird der Start in den Pastoralraum am 8. Januar mit einem gemeinsamen Gottesdienst in Reussbühl.

Bislang waren die drei Kirchgemeinden Littau, Luzern und Reussbühl sowie die dazugehörenden Pfarreien eigenständig organisiert. Gleichzeitig mit dem neuen Jahr tritt nun ein Pastoralraum ins Leben, der gemäss Wunsch von Bischof Felix Gmür «die gleichen Grenzen wie die politische Gemeinde der Stadt Luzern» hat. Die Errichtung des «Pastoralraums Stadt Luzern» soll gefeiert werden. Am 8. Januar ist die Bevölkerung zu einem Gottesdienst mit Vertreterinnen und Vertretern der zehn Pfarreien und drei Kirchgemeinden sowie des Bistums in der Pfarrkirche von Reussbühl eingeladen.

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Der neue Pastoralraum bedeutet in erster Linie eine engere Zusammenarbeit der Pfarreien. «Die Leitungspersonen werden in einen grösseren Kontext mitdenken, mitplanen und mitbestimmen», sagt Pastoralraumleiter Thomas Lang. In der «alten Stadt Luzern» sei man froh um die Impulse von Littau und Reussbühl für eine gelingende Pastoral, «die eine zukunftsfähige Kirche in lebendigen Quartieren ermöglicht».

Kirche bleibt im Quartier verankert

Alle Pfarreien im neuen Pastoralraum haben wie bisher eigene Leitungen. «Das kirchliche Leben in Pfarreien und Quartieren bleibt wichtig und zentral», betont Thomas Lang. «Deshalb werden für die Gläubigen vor Ort kaum oder nur wenige Veränderungen bemerkbar sein.»

Kirchgemeinden sind im Dialog

Nach der Errichtung des Pastoralraums bleiben auch die drei Kirchgemeinden gemeinsam auf dem Weg. Die Kirchenratspräsidierenden und die Pastoralraumleitung tauschen sich in regelmässigen Treffen aus, um gemeinsame Fragen zu besprechen. Die Kirchgemeinden bleiben vorerst eigenständig. Wie es mittelfristig weitergehen soll, wird sich im Lauf der Zusammenarbeit im Pastoralraum zeigen.

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