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Kein Ort ist wohl so stark mit dem Warten verknüpft wie der Bahnhof. Foto: Pexels, www.pixabay.com

«Glauben»: Warten

8. Dezember 2018 Von: Daniel Lay

«Warten» ist heutzutage überaus negativ besetzt. Denn wer wartet oder zum Warten gezwungen ist, verliert wertvolle Zeit. Früher war der Stellenwert des Wartens offenbar ein anderer, wie teilweise prunkvolle Wartesäle in Bahnhöfen zeigen. Wie kam es zu diesem Wandel?

Vor hundert Jahren baute man selbst dem profanen Warten noch Schlösser: Um die Wartesäle des Kölner Hauptbahnhofs etwa errichtete man einen bunt gekachelten, orientalisch anmutenden Palast. Während wir heutzutage versuchen, das Warten möglichst loszuwerden – vertane Zeit im Zeichen des Echtzeitdiktats. Dabei ruft das Warten immerhin die kreative Kraft der Langeweile, der Entschleunigung hervor. Und geht einem doch tierisch auf die Nerven.

Sonntag, 9. Dezember, SWR2, 12.05

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