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Titelblatt des Buches «Malleus Maleficarum – Der Hexenhammer». Foto: www.wikipedia.org

Hexenjagd

31. August 2018 Von: Daniel Lay

Die Hexenverfolgung im Mittelalter ist wohl eines der dunkelsten Kapitel des Christentums. Eine wichtige Rolle spielte dabei das Buch «Malleus Maleficarum – Der Hexenhammer» des Mönchs Heinrich Kramer. Die Dokumentation stellt den Autor und sein einflussreiches Werk vor.

In Ravensburg werden am Abend des 3. Oktober 1484 zwei junge Frauen zum Scheiterhaufen gebracht. Sie sollen Hexen sein. Unter der Folter haben die Frauen gestanden. Beide Frauen gehören zu den frühen Opfern einer unheilvollen Entwicklung, die bald ganze Landstriche in erfasst – der Hexenverfolgung. In den folgenden 200 Jahren werden über 50'000 Menschen in Europa verfolgt, gefoltert und hingerichtet, weil sie angeblich Hexen sind. Befeuert wird die Hexenverfolgung durch den Dominikanermönch Heinrich Kramer. Er ist besessen von der Idee, dass die Hexen Teil einer satanischen Verschwörung sind. Um die drohende Apokalypse zu verhindern, verfasst Kramer ein Buch, das Anleitung und Gesetzbuch für die Hexenverfolgung in der christlichen Welt werden wird: Malleus Maleficarum – Der Hexenhammer.

Sonntag, 2. September, SWR, 20.15

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