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In der Schweiz macht sich strafbar, wer den Gottesglauben anderer öffentlich und in gemeiner Weise beschimpft oder verspottet. Foto: Spotsoflight, www.pixabay.com

«Sternstunde Religion»: Streitfrage Blasphemie

8. November 2019 Von: Daniel Lay

Gotteslästerung ist in der Schweiz verboten. Strafbar macht sich, wer den Gottesglauben anderer öffentlich und in gemeiner Weise beschimpft oder verspottet. Das Gesetz sei veraltet und in einem säkularen Staat nicht mehr relevant, argumentieren die Gegner. Im Parlament ist eine Motion hängig, welche verlangt, dass dieses Gesetz gestrichen wird. Die Befürworter des Gesetzes sehen den religiösen Frieden gefährdet, wenn es abgeschafft wird. Geht es um Gotteslästerung oder um den Schutz religiöser Gefühle?

Im Berner «Haus der Religionen» diskutieren die reformierte Pfarrerin Sibylle Forrer, die Islamwissenschaftlerin Rifa’at Lenzin, der Freidenker Valentin Abgottspon und Alfred Bodenheimer, Professor für Judaistik, mit Norbert Bischofberger. Die «Sternstunde Religion» diskutiert im Format «Streitfragen» umstrittene Themen zu Religion und Gesellschaft. Die Sendung wird im «Haus der Religionen» in Bern aufgezeichnet. Dieses beherbergt acht Religionsgemeinschaften: unter anderem einen hinduistischen Tempel, eine Moschee, ein buddhistisches Zentrum und eine Kirche. Das Haus ist ein idealer Ort für Debatten zwischen Persönlichkeiten verschiedener Konfessionen und Religionen und der säkularen Mehrheitsgesellschaft.

Sonntag, 10. November, SRF 1, 10.00

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