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15‘000 Franken für humanitäre Hilfe im Jemen

27. Dezember 2019 Von: Urban Schwegler

Die Katholische Kirchgemeinde Luzern leistet 15‘000 Franken Nothilfe für die Opfer des Bürgerkriegs im Jemen.

In Jemen, einem der ärmsten arabischen Länder, schwelt ein langjähriger Bürgerkrieg. In den letzten fünf Jahren kamen über 50‘000 Menschen ums Leben. Überlebenswichtige Infrastruktur wie Spitäler, Wasserstellen, Ackerland oder Strassen wurden zerstört oder blockiert, die Wirtschaft liegt am Boden.

Unter diesen katastrophalen Zuständen sowie Hunger und Krankheiten leidet vor allem die Zivilbevölkerung. Fast 4,5 Millionen Menschen mussten ihr Zuhause verlassen, über drei Viertel der Bevölkerung, rund 24 Millionen Menschen, sind auf Hilfe angewiesen.

Nothilfe für 2600 besonders schutzbedürftige Menschen

Der Beitrag der Katholischen Kirchgemeinde geht an Caritas Schweiz. Mit den 15‘000 Franken unterstützt Caritas ein Nothilfeprojekt südöstlich von al-Hudaidah, ungefähr auf halbem Weg zwischen der Hauptstadt Sanaa und dem Golf von Aden. Dort verteilt die Partnerorganisation Yamaan Foundation Lebensmittel und Alltagsgegenstände wie Hygieneartikel, Decken oder Kleider, leistet finanzielle Beiträge für eine Unterkunft und hilft mit medizinischer Versorgung und Medikamenten. Das Projekt kommt 2600 besonders schutzbedürftigen Menschen zugute.

440'000 Franken für Entwicklungszusammenarbeit im 2019

Insgesamt stellte die Katholische Kirchgemeinde Luzern im zu Ende gehenden Jahr 440'000 Franken für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung, 40'000 Franken davon für Soforthilfe. Nebst den 15‘000 Franken für Jemen, gingen 2019 10‘000 Franken an die Opfer des Zyklons „Idai“ in Südostafrika sowie 15'000 Franken in die Bürgerkriegsgebiete im Südsudan.

Infos von Caritas Schweiz zur Nothilfe im Jemen.

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