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15‘000 Franken gegen Heuschrecken in Ostafrika

25. August 2020 Von: Urban Schwegler

Die Katholische Kirchgemeinde Luzern stellt Caritas 15‘000 Franken Nothilfe zur Verfügung, um die Folgen der Heuschreckenplage in Ostafrika zu bekämpfen.

Ostafrika wird derzeit von der grössten Heuschreckenplage seit Jahrzehnten heimgesucht. Riesige Schwärme vernichten innert kürzester Zeit Pflanzfelder und Weideland auf Hunderten von Quadratkilometern. Die betroffenen Bauern- und Hirtenfamilien hatten bereits mit den wiederkehrenden Dürren der letzten Jahre zu kämpfen. Aktuell sind über 20 Millionen Menschen akut vom Hunger bedroht. Trotz Massnahmen der Regierungen von Äthiopien, Südsudan oder Kenia vermehren sich die Heuschrecken rasend schnell weiter. Die Corona-Krise macht die Situation noch kritischer, denn Nahrungsmittel werden teurer und die Bekämpfung der Plage schwieriger.

Caritas unterstützt die Menschen vor Ort

In dieser Notsituation hilft Caritas den Menschen mit Bargeld zur Beschaffung der nötigsten Mittel, finanziert Saatgut zum Wiederaufbau der Felder und bietet Schulungen an, um den Heuschreckenbefall zu kontrollieren und zu verhindern.

Die Katholische Kirchgemeinde Luzern unterstützt die Arbeit von Caritas in Ostafrika mit einem Soforthilfebeitrag von 15‘000 Franken. Der Kirchenrat hat an seiner Sitzung vom 24. August einen entsprechenden Beschluss gefasst. Durch diese Hilfsaktion wird die Aufmerksamkeit auf ein Krisengebiet gelenkt, das in den Medien derzeit leider wenig Beachtung findet, aber dennoch dringend humanitärer Hilfe bedarf.

Mehr über die Arbeit von Caritas in Ostafrika erfahren Sie hier ...

450'000 Franken für Entwicklungszusammenarbeit

Insgesamt stellt die Katholische Kirchgemeinde Luzern im laufenden Jahr 450'000 Franken für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung, davon 40'000 Franken für Soforthilfe. 410‘000 Franken fliessen in Projekte verschiedener Schweizer.

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