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Schaufenster

Bischof Hinder in der Petzerskapelle

Kirche in Arabien

3. März 2020 Von: Florian Flohr

In den Ländern Südarabiens besteht die Kirche fast nur aus Migrantinnen und Migranten. In dieser besonderen Situation sucht Bischof Paul Hinder den direkten Kontakt zu den Gläubigen.

Bischof Hinder ist Schweizer Kapuziner und nutzte einen Heimatbesuch, um in der Peterskapelle über seine Arbeit in einem speziellen Umfeld zu informieren. Es war erstaunlich zu hören, dass in verschiedenen Kändern Südarabiens regelmässige sehr grosse Gottesdienste und Versammlungen mit mehreren tausend Christinnen und Christen stattfinden können. Für die Gläubigen aus den Philippinen, Indien und anderen Nationen bilden die religiösen bräuche einen wichtigen Halt in der Fremde. Oft sind die Arbeitsbedingungen für die ausländischen Arbeitskräfte dort sehr schwierig, und das bekommt auch die christlichen Gemeinde zu spüren. Soziales Engagement ist gefragt.

Bischof Hinder verwies auch auf die hoffnungsvollen Zeichen des Dialogs mit dem Islam. Die Unterzeichnung des Dokuments "Zur Geschwisterlichkeit aller Menschen" beim Papstbesuch in Abu Dhabi vor einem Jahr sei ein historischer Schritt gewesen. In der Gemeindearbeit und im Religionsunterricht werde regelmässig mit dem Dokument gearbeitet. Konkrete Dialogforen in den einzelnen Ländern sind in Vorbereitung. 

Mit seiner bescheidenen und unaufgeregten Art legte Bischof Hinder überzeugend dar, wie Christsein in Arabien heute gelebt werden kann.

 

 

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