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Die Kandidaten für den 2. Wahlgang (im Uhrzeigersinn, Start oben links): Christian Brantschen, Michael Zeier-Rast, Urban Frye und Arun Fabian Pfaff.

Kirchenratswahl geht in die zweite Runde

7. April 2022 Von: Urban Schwegler

Vier Kandidaten treten am Sonntag, 8. Mai zum zweiten Wahlgang der Kirchenratswahl der Katholischen Kirchgemeinde Luzern für die Legislatur 2022 bis 2026 an. Um den letzten freien Sitz bewerben sich Christian Brantschen, Urban Frye, Arun Fabian Pfaff und Michael Zeier-Rast. Marianne Widmer tritt nicht mehr an.

Nachdem beim ersten Wahlgang vom 3. April nur drei der vier durch Wahl zu besetzenden Kirchenratsmandate vergeben werden konnten, wird die Exekutive der Katholischen Kirchgemeinde Luzern in einem zweiten Wahlgang komplettiert. Dieser steht am Sonntag, 8. Mai an.

Die Eingabefrist für die Kandidaturen lief am Donnerstag, 7. April um 12 Uhr ab. In die zweite Runde steigen Christian Brantschen (Liste 1), Urban Frye (Liste 4), Arun Fabian (Liste 3) Pfaff und Michael Zeier-Rast (Liste 2). Die Reihenfolge der Wahllisten wurde unter notarieller Aufsicht ausgelost. Nicht mehr von der Partie ist Marianne Widmer, sie tritt nicht zum zweiten Wahlgang an. Gewählt ist die Person, die am meisten gültige Stimmen erhalten wird. Die Wahl erfolgt brieflich oder am Wahltag im Urnenbüro (Pfarreizentrum Barfüesser, Winkelriedstrasse 5, Luzern, offen von 9 bis 10 Uhr). 

Kirchenrat ist «zentrales Führungsorgan»

Bereits im ersten Wahlgang erreichten die bisherige Kirchenratspräsidentin Susanna Bertschmann-Schmid, Stephanie Plersch Jurt (neu) und André Bachmann (neu) das absolute Mehr.

Der Kirchenrat, die Exekutive der Katholischen Kirchgemeinde Luzern (ohne Littau und Reussbühl), besteht aus vier von den Stimmberechtigten gewählten Mitgliedern. Ein weiteres Mitglied wird als Vertreter der Pfarreileitenden von diesen bestimmt. In dieses Amt wurde Pastoralraumleiter Thomas Lang (48) bereits im März gewählt.

Laut Gemeindeordnung ist der Kirchenrat «das zentrale Führungsorgan» der Kirchgemeinde und trägt «die Gesamtverantwortung für die Kirchgemeinde».

Amtsantritt des neu gewählten Kirchenrates sowie des 30-köpfigen Kirchenparlaments für die Legislatur 2022 bis 2026 ist am 1. Juni. An der konstituierenden Sitzung vom Mittwoch, 29. Juni wählt das Parlament, der Grosse Kirchenrat, das Kirchenratspräsidium sowie das Kirchmeieramt (Finanzverantwortung).

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