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Die Krippen-Interpretationen in der Peterskapelle. Fotos: Urban Schwegler

Krippen-Kreationen in der Peterskapelle

23. Dezember 2019 Von: Daniel Lay

In der Peterskapelle konnte jede und jeder in der Adventszeit seine eigene Krippe gestalten. Die Krationen wurden in einem Gottesdienst zum Abschluss vorgestellt.

Krippen sind keine märchenhafte Erfindung. Sie erinnern an einen besonderen Ort und eine bestimmte Zeit: eine Höhle in Betlehem im Westjordanland vor 2000 Jahren. Es ist gut, diese Herkunft, die konfliktreiche Vergangenheit und Gegenwart und die Sehnsucht nach Frieden, nicht zu vergessen. Ein weltweites Hoffnungszeichen dafür ist der Stern.
Und zugleich wurden und werden Krippen immer wieder in neue Zeiten und andere Kulturen übersetzt. Die grosse Vielfalt der Formen und Interpretationen bietet mannigfache Anknüpfungspunkte. Darum lud das Team Peterskapelle in der Adventszeit dazu ein, eine eigene Krippe in einer kleinen Holzkiste zu gestalten.

Plötzlich ist man selbst Teil der Krippe

Neben «klassischen» Krippendarstellungen mit Hirten, Ochs und Esel aus allerhand Materialien gab es im Gottesdienst zum Abschluss einige Neu-Interpretationen zu bewundern: Eine Krippe bestand beispielsweise nur aus einem Spiegel, mit einem Kindergesicht drauf. So wurde man als Betrachter plötzlich Teil des Krippen-Geschehens und konnte oder musste sich Gedanken darüber machen, welche Rolle man selbst in der Weihnachtsgeschichte einnimmt. Eine überaus gelungene Neu-Interpretation.

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