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Luzerner Friedensgruss – Hoffnungszeichen zum Weitergeben

5. Januar 2021 Von: Daniel Lay

Die Katholische Kirche Stadt Luzern hat gemeinsam mit der reformierten und der christkatholischen Kirche, der islamischen Gemeinschaft, dem Luzerner Stadtrat und dem Regierungsrat den «Luzerner Friedensgruss 2021» lanciert.

Der Luzerner Friedensgruss besteht aus zwei Postkarten und einer Kerze. Die Karten zeigen farbenfrohe Kinderzeichnungen. Denn in dieser von Sorgen und Ängsten geprägten Zeit sind die Kinder wichtig: Sie sind unsere Zukunft. «Deshalb wollen wir auf sie hören und mit ihnen den Weg des Vertrauens, des Dialogs und der Geschwisterlichkeit gehen», schreiben die Verfasser des Friedensgrusses. «In diesem Sinne wünschen wir allen Menschen ein friedvolles, erfülltes neues Jahr 2021.»

Friedensgruss weitergeben

Der im Postkarten-Format gestaltete Friedensgruss lädt zudem zum Mitmachen und Weitergeben ein: «Es freut uns, wenn Sie diese Wünsche mit den beiden Postkarten oder der beiliegenden Kerze weitergeben.» Zwei besinnliche Texte (siehe unten) runden den Friedensgruss ab.

«Wir geben die Hoffnung nicht auf und setzen uns weiterhin für diese Welt ein», lautet die Botschaft am Anfang des neuen Jahres.

Der Luzerner Friedensgruss liegt in den Kirchen auf.

Gebet der Vereinten Nationen

Unsere Erde ist nur ein kleines
Gestirn im grossen Weltall.
An uns liegt es,
daraus einen Planeten zu machen,
dessen Geschöpfe nicht von Kriegen
gepeinigt werden,
nicht von Hunger und Furcht gequält,
nicht zerrissen in sinnlose Trennung
nach Herkunft, Hautfarbe oder
Weltanschauung.
Gib uns den Mut und die Voraussicht,
schon heute mit diesem Werk
zu beginnen,
damit unsere Kinder und Kindeskinder
einst mit Stolz
den Namen Mensch tragen.

Bitten der Kinder

Die Häuser sollen nicht brennen.
Bomber sollt man nicht kennen.
Die Nacht soll für den Schlaf sein.
Leben soll keine Straf sein.
Die Mütter sollen nicht weinen.
Keiner sollt müssen töten einen.
Alle sollen was bauen.
Da kann man allen trauen.
Die Jungen sollen’s erreichen.
Die Alten desgleichen.

Bertolt Brecht

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