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Pippo der Zwerg - ein Musikmärchen im Hof

9. Februar 2019 Von: Claudia Nuber

Beim Musikmärchen „Pippo der Zwerg“ dient die Musik nicht einfach der Untermalung sondern greifen Musik und Text ineinander. Dass dies gelungen ist, zeigen die Reaktionen der jungen Zuhörerinnen und Zuhörer.

Tatsächlich transportiert die Orgelmusik Stimmungen und macht die Geschichte hörbar, z.B. im Miauen der Katzen, das Schmunzeln  lässt; oder durch das fröhliche Glockenspiel, das im Rücken der Zuhörenden erklingt, und das einem Lächeln lässt. Die Zuhörerinnen und Zuhörer, Jung und Alt, wurden so in die Zwergenhöhle von Pippo mit hineingenommen, dorthin, wo die Orgel aus Kristall steht, welche den Berg zum Singen bringt.

Das Echo des Kirchenraumes tut sein Übriges, eine unheimliche Stimmung im Wald Wirklichkeit werden zu lassen. So echt, dass eine junge Zuhörerin sich Trost und Mut im persönlichen Kuscheltier sucht. So im Banne des Geschehens verhaftet, dass sich ein junger Zuhörer an seine Mutter kuschelt und die Augen schliesst, parallel zum Protagonist Max, der erschöpft einschläft.

Am Schluss werden nicht nur alle Anwesenden mit einem Stein von Pippo beschenkt sondern kehren mit Erinnerungen an eine Welt zurück, die ausserhalb unseres Verstehens liegt und doch so überzeugend ist, dass man auch ohne Beweise von ihr erzählen kann.

Mit der ruhigen Darstellung, die praktisch ohne Gesten auskommt, gelingt es den Mitwirkenden, ein echtes Musikmärchen zum Leben zu erwecken. Danke für diese schönen 45 Minuten!

Nebenbei: Als sich ein glückliches Ende für Max abzeichnet, können auch die persönlichen Kuscheltiere wieder im Rucksack versorgt werden…

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