Katholische Kirche Stadt Luzern  /  Schaufenster

Im Fokus

Für die Schweizer Bischöfe ist die «Ecopop»-Initiative der falsche Weg, um einer drohenden Überbevölkerung zu begegnen.

Bischöfe sagen Nein zu «Ecopop»

11. November 2014 Von: Kipa

Die Schweizer Bischöfe lehnen die «Ecopop»-Initiative ab. Über die Initiative, die einen «Stopp der Überbevölkerung» in der Schweiz zur «Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» fordert, wird am 30. November abgestimmt.

Die Bischöfe zeigen sich in einem Communiqué von Donnerstag, 4. November, überzeugt, dass die Initiative nicht geeignet sei, um eine nachhaltige Entwicklung einzuleiten, welche die natürlichen Lebensgrundlagen auf menschengerechte Weise sichern soll. Die Bischöfe verabschiedeten ihre Stellungnahme zu «Ecopop» im Anschluss an ihre ordentliche Versammlung, welche vom 1. bis 3. September in Givisiez FR stattfand.

Mit isolierter Zuwanderungsbeschränkung und einseitiger Familienplanung wähle die Ecopop-Initiative einen falschen Weg. Das Bild vom Menschen und von der Gesellschaft, welches in dieser Abstimmungsvorlage in Erscheinung trete, widerspreche dem christlichen Menschenbild und der katholischen Soziallehre.

Die beste Grundlage für nachhaltige und menschenwürdige Entwicklung bietet nach Ansicht der Bischöfe eine Gesellschaftsordnung, welche den «Prinzipien der Subsidiarität, Solidarität, Personalität und Partizipation» entspreche. Unabhängig davon könne jede Person mit der Wahl eines schlichten, einfachen Lebens die natürlichen Lebensgrundlagen sichern helfen. Die Bischöfe verweisen auf das Positionspapier «Bevölkerungspolitik auf Irrwegen» der Caritas Schweiz, das sich mit der «Ecopop»-Initiative kritisch auseinandersetze.

Der Browser, den Sie benutzen, ist stark veraltet. Er besitzt bekannte Sicherheitsschwachstellen und bietet nur begrenzten Komfort. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser hier.