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Franz Zemp neuer Seelsorger der Gassenarbeit

1. Dezember 2014 Von: zvg

Der Theologe Franz Zemp übernimmt im August 2015 die ökumenische Seelsorgestelle in der Gassenarbeit Luzern. Er folgt auf Sepp Riedener, der die Gassenarbeit gegründet und aufgebaut hatte.

Seit rund 30 Jahren ist Sepp Riedener, der 1985 als Mitarbeiter der Katholischen Kirche Stadt Luzern die Gassenarbeit gegründet hatte, als ökumenischer Seelsorger der Gassenarbeit tätig. Bis 2008 war er zudem Geschäftsleiter des Vereins Kirchliche Gassenarbeit Luzern. Per Ende Juli 2015 beendet er mit 72 Jahren diese Aufgabe und widmet sich vermehrt seinen Grossvaterpflichten. Als freiwilliger «Nothelfer» bleibt er der Gassenarbeit weiterhin treu. Der Verein dankt Sepp Riedener für sein 30-jähriges Engagement in der Gassenarbeit von ganzem Herzen.

Ab August 2015 wird der Theologe Franz Zemp (49) die Seelsorgestelle der Gassenarbeit führen. Als Gemeindeleiter der Pfarrei St. Josef Maihof und Mitglied des Kirchenrates der Katholischen Kirchgemeinde Luzern ist er in Luzern gut bekannt und vernetzt. In seiner Amtszeit fand das Paradiesgässli, die Anlaufstelle des Vereins für ehemals und aktuell drogenabhängige Eltern mit ihren Kindern, im Pfarrhaus MaiHof ein neues Domizil. Daher kennt und schätzt das Paradiesgässli Franz Zemp als unterstützenden Nachbarn. 

Franz Zemp wird weiterhin als Gemeindeleiter im MaiHof - Pfarrei St. Josef mit 70 Stellenprozenten tätig bleiben. Die Seelsorgestelle der Gassenarbeit ist ein 30 Prozent-Pensum.

«Kirche ‹beweist› sich in konkretem Handeln» 

In seinem Motivationsschreiben schreibt Franz Zemp: «Das Fundament meiner Arbeit ist die befreiende Botschaft des Evangeliums, in der die Würde des Menschen im Mittelpunkt steht. Mit dieser Einstellung möchte ich mich zum Wohl der betroffenen Menschen mit ihren Fragen und Nöten engagieren. Letztlich ‹beweist› sich die Kirche im konkreten Handeln, insbesondere im Dasein für Menschen am Rande der Gesellschaft.» 

Der Verein Kirchliche Gassenarbeit freut sich, mit Franz Zemp einen neuen Seelsorger zu bekommen, der als zugänglicher Mensch verwurzelt in der befreienden Botschaft seine Klientinnen und Klienten auf Augenhöhe begleiten wird.

Weitere Informationen zum Thema

Interview mit Sepp Riedener auf Tele M1

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