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Im Fokus

Der Taifun Haiyan hinterliess auf den Philippinen eine Spur der Verwüstung (Quelle: Caritas Internationalis)

Nothilfe für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen

13. November 2013 Von: Urban Schwegler

Der Kirchenrat der Katholischen Kirchgemeinde Luzern hat an seiner Sitzung vom 11. November 15‘000 Franken für Menschen in Notsituationen gesprochen. Die Summe geht an Caritas Schweiz. Sie wird in drei verschiedenen Krisengebieten auf den Philippinen, in Indien sowie im Libanon eingesetzt.

Ein Soforthilfebeitrag von 5000 Franken geht an die Opfer des verheerenden Taifuns in den zentralen Philippinen, der mehr als 10′000 Todesopfer gefordert und ganze Landstriche verwüstet hat. «Die Menschen brauchen jetzt unsere Hilfe zum Überleben: Nahrungsmittel und Wasser, aber auch Decken, Planen und Kochutensilien», sagt Malou Vera, lokale Projektkoordinatorin der Caritas Schweiz auf den Philippinen. Caritas Schweiz wird die Nothilfe mit verschiedenen Partnerorganisationen durchführen, die in der Region gut verankert sind.

Weitere 5000 Franken Soforthilfe kommen den Opfern des Zyklons an der Ostküste von Indien zugute, der Mitte Oktober rund 600′000 Menschen obdachlos gemacht hat. In diesem Gebiet hilft die Caritas, die Ernährung der Menschen sicherzustellen sowie ihnen ein neues Obdach zu verschaffen.

5000 Franken schliesslich gehen an die Flüchtlingshilfe von Caritas im Libanon. Im Grenzgebiet zu Syrien leben Tausende von Flüchtlingen. Ihr Schicksal droht in Vergessenheit zu geraten, obwohl sie weiterhin Hilfe in Form von Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Kleidung und ärztlicher Versorgung benötigen.

Die Katholische Kirchgemeinde Luzern stellt im Jahr 2013 insgesamt 380′000 Franken für Entwicklungshilfe zu Verfügung, davon 20′000 Franken für akute Nothilfe.

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