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Der Mensch ist von Grund auf hilfsbereit, aber Freunden gegenüber eher als gegenüber Fremden. Foto: silviarita, www.pixabay.com

«Glauben»: Ich helfe, also bin ich

17. November 2018 Von: Daniel Lay

Jeder Mensch hat das Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen. Doch trotz dieser Universalität gibt es viele Fragen rund ums Helfen: Wieso helfen wir Familienangehörigen lieber als Fremden? Was genau ist das Motiv hinter der Hilfsbereitschaft? Die Sendung «Glauben» geht diesen Fragen nach.

Helfen scheint ein menschliches Grundbedürfnis zu sein. Interessanterweise gibt es dabei eine Hilfs-Hierarchie: Familienangehörigen hilft man lieber als Fremden. Menschen mit ähnlichem Schicksal eher als denen am Rand der Gesellschaft. Die Frage ist nur, warum? Um etwas zurückzubekommen? Als direkter Dank, als Anerkennung, die die eigene Person gesellschaftlich aufwertet? Oder damit die eigene Existenz einen Sinn bekommt? Viele helfen einfach aus christlicher Nächstenliebe. Hoffen dabei aber insgeheim, dass auch sie Hilfe in der Not erfahren werden. In allen Fällen funktioniert Hilfsbereitschaft selten aus rein selbstlosen Motiven, sondern ist meist mit einer Erwartungshaltung oder einem persönlichen Gewinn verbunden.

Sonntag, 18. November, SWR2, 12.05

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