Katholische Kirche Stadt Luzern  /  Schaufenster

Tipps

Romano Guardini

28. September 2018 Von: Daniel Lay

Der Religionsphilosoph Romano Guardini gehört zu den einflussreichsten katholischen Denkern des 20. Jahrhunderts. Die Sendung von Michael Reitz stellt Guardini anlässlich seines 50. Todestages vor.

«Gott verlangt nicht, dass wir nie schwach werden, sondern dass wir mit gutem Willen stets wieder neu anfangen.» Dieses Zitat stammt von Romano Guardini (1885–1968), einem der einflussreichsten katholischen Denker des 20. Jahrhunderts. Es war eine Stärke des Religionsphilosophen, den Menschen mit ihren Nöten und inneren Zerrissenheit ins Herz zu sprechen und ihnen zu zeigen, welch ein Geschenk es sein kann, zu glauben. Durch seinen Einsatz für eine Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils, aber auch mit einer Vielzahl von Büchern – allen voran seine Schrift «Vom Geist der Liturgie» von 1918 – klingt Guardinis Wirken bis in die heutige Zeit nach.

Vor über 50 Jahren füllte er als Professor für Religionsphilosophie und katholische Theologie ganze Lehrsäle, zunächst in Mainz, Berlin und Tübingen, von 1948 bis 1962 dann an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Hier begeistern sich noch heute viele junge Leute für den katholischen Theologen und Religionsphilosophen.

«Katholische Welt»: Erinnerungen an Romano Guardini
Sonntag, 30. September BR2, 8.05

«Glauben»: Der Blick aufs Ganze
Sonntag, 30. September, SWR2, 12.05

Der Browser, den Sie benutzen, ist stark veraltet. Er besitzt bekannte Sicherheitsschwachstellen und bietet nur begrenzten Komfort. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser hier.