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Bildlegende: Die Steinerne Brücke (südlicher Teil) und der Dom St. Peter. Foto: Felix Mittermeier, www.wikipedia.org, CC BY-SA 4.0

Regensburg

20. Oktober 2018 Von: Daniel Lay

Das bayrische Regensburg war früher wegen der Brücke über die Donau eine bedeutende Handelsstadt. Diese Ausgabe der Sendung «Schätze der Welt – Erbe der Menschheit» geht der Frag nach, weshalb wir die Stadt heute nur noch wegen den Domspatzen kennen.

Früher war Regensburg noch nicht der Ostzipfel Bayerns, sondern die Mitte. Bei Regensburg dachte man an Silber und Seide, an Heilige und gekrönte Häupter. Heute sind es Bratwurst und Domspatzen. Klöster zogen Künstler und Wissenschaftler an, gewiefte Kaufleute verteilten Luxusgüter in Europa und bauten hochmütig ihre Geschlechtertürme. Und die steinerne Brücke schwang sich stolz über die Donau, als einziger befestigter Übergang zwischen Ulm und Wien. Kaiser zogen durch die Stadttore, um Reichstage abzuhalten. Aber irgendwann lief der Handel an der Donau und Regensburg vorbei, und die bayerischen Herzöge versuchten immer wieder, der freien Reichsstadt in ihrer Mitte die Luft zum Atmen zu nehmen. So wie Regensburg mit dem Handel erst gross, dann arm geworden war, so stieg und fiel die Stadt mit den Machtverhältnissen im Tausendjährigen Reich.

Sonntag, 21. Oktober, 3sat, 19.40

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