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«In der Klosterküche», Gemälde von Paul Gericke

Unter unserem Himmel. Klosterküchen in Franken

4. April 2018 Von: Medientipp

Klosterküchen waren lange Zeit das Zentrum der Klöster. Doch die sinkende Zahl an Mönchen und Nonnen zwingt die Klosterküchen sich andere Betätigungsfelder zu suchen: kreativ und karitativ.

Seit jeher waren die Klosterküchen Dreh- und Angelpunkt hinter den Klostermauern: Alles wurde selber angebaut, gehegt, gepflegt und geerntet. Doch die Zeiten haben sich geändert. Da, wo früher Mönche und Nonnen verköstigt wurden, bleiben immer mehr Plätze leer. Und so haben sich die Tore der Klosterküchen weit nach aussen geöffnet, wurden neue soziale Aufgaben übernommen. Davon profitieren zum Beispiel Kindergärten und Horte in Volkach oder die Schülerinnen der Klosterschule, die zum Orden der Dillinger Franziskanerinnen gehören. «Ora et labora» – bete und arbeite – die Mönche im Benediktinerkloster Münsterschwarzach versorgen über ihre Klosterküche neben dem Konvent noch ein Gymnasium, Gästehäuser für Exerzitien-Teilnehmer, immer mehr «Besucher auf Zeit», das Jugendhaus und Bedürftige mit.

Sonntag, 8. April, 19.15, BR

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