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Porträt

Eine Pfarrei am Puls der Zeit

St. Johannes ist die jüngste Quartierpfarrei in der Stadt Luzern. Auch fünfzig Jahre nach ihrem Bau gehört die Johanneskirche, eine Betonskulptur von Walter Förderer, zu den auffälligsten und modernsten Kirchengebäuden der Schweiz. Bereits bei der Einweihung hiess es: "Diese Kirche ist nicht nur ein Ort des Kultus, sondern auch ein Ort der Kultur." Noch heute überrascht das Gotteshaus durch seine Modernität und regt zu Experimenten an - nicht nur im Kirchenraum.

Seit 50 Jahren ist die Johanneskirche und die Pfarrei St. Johannes eine «Eglise modulable», eine Kirche und eine Pfarrei, die sich wandelt, am Puls der Zeit ist und gerade so Begegnungsort und Heimat für viele Menschen im Quartier ist. Die Pfarrei St. Johannes pflegt eine lebendige Zusammenarbeit mit dem Quartierverein, der Gruppe Zukunft Würzenbach und der Reformierten Kirche. Schwerpunkte in der Arbeit des Pfarreiteams sind: Dialog von Kunst und Spiritualität, Kinder - Jugendliche - Familien, Quartierarbeit, Blick in die Welt.

Mit Menschen unterwegs

Die Pfarrei St. Johannes liegt an schönster Lage am östlichen Rand der Stadt Luzern. Sie grenzt im Westen an die Pfarrei St. Leodegar, im Norden an die Gemeinde Adligenswil, im Osten an die Gemeinde Meggen und umfasst unter anderem die Quartiere Bellerive, Schädrüti, Würzenbach, Büttenen, Seefeld, Seeburg, Salzfass und Rebstock.

Im Pfarreigebiet wohnen 7700 Personen, davon rund 4000 Katholikinnen und Katholiken. Das Pfarreileben wird zu einem grossen Teil von den 210 Freiwilligen getragen, die sich in 25 Vereinen und Gruppierungen engagieren. Im Pfarreiteam sind insgesamt 16 Personen voll- und teilzeitbeschäftigt: 3 Theologinnen und -theologen, 3 Religionspädagoginnen und -pädagogen, 1 Soziokultureller Animator, 1 Sozialarbeiterin, 2 Kirchenmusiker, 2 Sakristane, 2 Sekretärinnen, 2 Praktikantinnen und Praktikanten.

Offen für Neues

1967 schrieb die Katholische Kirchgemeinde Luzern einen Projektwettbewerb für ein Quartierzentrum aus. Die Kirche wurde drei Jahre später eingeweiht. Im Jahr 2001 fand eine umfassende Renovierung statt. Der Geist dieser Architektur, der auch für einen Aufbruch innerhalb der Kirche zu neuen Räumen stand, prägte die Pfarrei von Beginn an. Als einer der ersten Priester in der Schweiz verzichtete Franz Xaver Schwander 1970 auf das Latein und feierte die Messe mit dem Kirchenvolk in seiner Sprache. Andreas Hegglin wurde damals als erster Laientheologe in einer Pfarrei angestellt. Die Pfarrei zeigte immer wieder eine grosse Offenheit und Pioniergeist: Einführung von Quartierseelsorgenden, Erhöhung des Firmalters auf 18 Jahre (erste Pfarrei im Bistum Basel) oder Dialog von Kunst und Spiritualität,. Auch in Zukunft wollen wir Sorge tragen zum Bewährten, aber immer wieder Freiräume schaffen, um Neues zu ermöglichen.

Blick in die Welt

Das Anliegen von Gerechtigkeit und von Solidarität mit Menschen in Entwicklungsländern hat in der Pfarrei eine lange Tradition: Drei Schwestern vom Kloster Gerlisberg (u.a. Sr. Immaculata aus dem Würzenbachquartier) haben seit 1966 in Tansania Spuren hinterlassen und fünf Klöster gegründet. Dort leben und arbeiten heute über 100 tansanische Schwestern und engagieren sich vor allem in Bildung und Gesundheit. Bis heute besteht eine enge Verbindung zur Pfarrei St. Johannes, die in gegenseitiger Bereicherung gepflegt wird. 2009 wurde der Verein Pro Maua gegründet. Eine der Tansaniareisen hat dazu geführt, dass durch Mitglieder der Pfarrei eine Ortsgruppe vom Verein Aqua Alimenta in Luzern entstanden ist, die einfache Wasserpumpen herstellt für Landwirte in Tansania und in anderen Ländern. Die Gruppe UDH Umdenken und Handeln fördert und unterstützt seit Jahren Bildungsprojekte in Nicaragua.

Kontakt

Pfarrei St. Johannes

Schädrütistrasse 26 6006 Luzern

Telefon: 041 229 92 00 Fax: 041 229 92 01 st.johannes@kathluzern.ch

Öffnungszeiten Pfarreisekretariat:
MO-FR 9.00 - 12.00 Uhr
DI+DO 14.00 - 16.00 Uhr

(Während der Schulferien nur am Vormittag offen.)

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