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Porträt

Die multikulturelle Pfarrei

Menschen aus über 70 Nationen wohnen im Gebiet der Pfarrei St. Karl. Verschiedenste Sprachen, Kulturen und Religionen treffen aufeinander. Folgerichtig hat sich die Pfarrei dem Austausch, der Gastfreundschaft und der Offenheit verschrieben. Armin Huber als Leiter Administration und Infrastruktur und Franz Zemp, der die übergeordnete pastorale Verantwortung trägt, führen die Pfarrei.

Die Pfarrei in Kürze

Lage: Die Pfarrei St. Karl liegt im westlichen Stadtgebiet von Luzern und grenzt an die Stadtteile Littau und Reussbühl. Die St. Karli-Brücke gleich bei der Kirche bildet symbolisch eine Verbindung zwischen den beiden zur Pfarrei gehörenden Quartieren links und rechts der Reuss: dem Bramberg und der Basel-/Bernstrasse.

Zahlen: Knapp 3000 Katholikinnen und Katholiken gehören zur Pfarrei St. Karl. Mehr als 150 Freiwillige engagieren sich in Vereinen, Gruppierungen oder Projekten innerhalb der Pfarrei. 

Geschichte: 1934 wurde der von Architekt Fritz Metzger entworfene Bau als erste Beton-Kirche der Zentralschweiz eingeweiht. Die St. Karl Kirche gilt somit als erstes Werk moderner Kirchenarchitektur in Luzern. Die Pfarrei selbst wurde 1922 gegründet und traf sich zunächst in einer Notkirche an der Spitalstrasse. Diese nutzte man nach der Einweihung der Kirche als Pfarreisaal, bis sie 1976 durch das heutige Pfarreizentrum ersetzt wurde.

Kirchliches Umfeld: Zum Pfarreigebiet gehört die 1660 erbaute Karl-Borromäus-Kapelle. Erzbischof Karl Borromäus von Mailand, der 1570 eine Reise durch die Schweiz unternahm, gab dem Quartier und später der Pfarrei bei der Gründung ihren Namen.

St. Karl, im westlichen Stadtgebiet von Luzern gelegen, ist im Zuge der Stadtentwicklung der letzten Jahre vermehrt vom Rand ins Zentrum gerückt. Trotzdem sieht sich die Pfarrei St. Karl noch immer vom Rand geprägt: Die Kirche wurde 1934 ausserhalb der Stadtmauern erbaut, im Arbeiterquartier an der Reuss. Eine Kirche der Peripherie also, nicht des Zentrums. Diese Abgeschiedenheit liess die Pfarrei St. Karl immer schon neue Wege gehen. Die Pfarrei St. Karl wird heute nach einem massgeschneiderten Leitungsmodell geführt: Armin Huber ist seit April 2016 als Leiter Administration und Infrastruktur angestellt. In dieser Funktion übernahm er die Verantwortung für das Pfarreisekretariat und die Infrastruktur (Unterhalt und Nutzung der Gebäude). In administrativer und organisatorischer Hinsicht ist er auch für Seelsorge, Kirchenmusik, Katechese und Soziales verantwortlich. Die tägliche Arbeit in Seelsorge, Liturgie, Religionsunterricht und im sozialen Bereich wird weiterhin von den dafür zuständigen Personen im Pfarreiteam wahrgenommen. Die übergeordnete pastorale Verantwortung für die Pfarrei St. Karl liegt bis auf Weiteres bei Franz Zemp, Pfarreileiter im MaiHof – St. Josef.

Gastfreundschaft ist gelebter Alltag

Das Einzugsgebiet der Pfarrei St. Karl ist seit jeher multikulturell geprägt, und so ist es auch die Pfarrei selbst. In Kirche und Pfarreizentrum treffen sich viele fremdsprachige Besucherinnen und Besucher. Gläubige aus Portugal, Tschechien, Kroatien, Italien, den Philippinen und Eritrea halten regelmässig ihre Gottesdienste in der Kirche. Dieser breite Mix wird von der Pfarrei aktiv unterstützt. Auch Menschen aus anderen Religionen finden in der Pfarrei Anschluss: So gibt es beispielsweise einen kleinen Hindu-Tempel unterhalb der grossen Kirche und die Pfarreiräume stehen allen, sei es etwa für Familien- oder Geburtstagsfeste, zur Verfügung.

Feste verbinden Menschen und Kulturen

Die Pfarrei St. Karl engagiert sich im Quartierentwicklungsprojekt BaBeL (Baselstrasse Bernstrasse Luzern). BaBeL organisiert unter anderem Freizeitbeschäftigungen für Kinder und Jugendliche und veranstaltet Feste, die Kontakte zwischen den verschiedenen Kulturen und Bräuchen in diesem Quartier ermöglichen. Die Feste werden wenn möglich draussen unter freiem Himmel veranstaltet, etwa auf der St. Karli-Brücke. Niemand soll Hemmungen haben und sich frei dazugesellen können. Ziel der Pfarrei St. Karl ist es, mit dem Engagement von Freiwilligen und Hauptamtlichen einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Wohnsituation in diesem lebendigen, multikulturellen Stadtteil zu leisten.

Die St. Karli-Chilbi ist Tradition

Immer im Oktober, am ersten Samstag nach den Schulherbstferien, veranstaltet die Pfarrei St. Karl rund um das Pfarreizentrum und Pfarreihaus die St. Karli-Chilbi. Die verschiedenen Gruppierungen der Pfarrei präsentieren dabei ein Chilbi-typisches Angebot: So organisiert die Theatergruppe beispielsweise ein Marionettentheater, es gibt einen Spielparcours der Jugendvereine, der Karlichor lädt zu Kaffee und Kuchen ein und in der St. Karli-Kapelle werden Märchen erzählt. Speziell tragen auch ein Chilbirad mit einem Hauptpreis und das beliebte Rösslikarussell zur richtigen Feststimmung bei. Die Chilbi wird schon seit vielen Jahren veranstaltet und ist fester Bestandteil des Quartierlebens geworden. Sie ermöglicht ein geselliges Zusammensein unter den verschiedensten Bewohnerinnen und Bewohnern im Quartier und symbolisiert die Offenheit der Pfarrei – auch dem Feste feiern gegenüber.

Kontakt

Pfarrei St. Karl

Spitalstrasse 93 6004 Luzern

Telefon: 041 229 94 00 Fax: 041 229 94 01 st.karl@kathluzern.ch

Öffnungszeiten Pfarreisekretariat:
MO-FR 8.15 - 11.30 Uhr
MO/DO/FR-Nachmittag: 
14.00 - 17.00 Uhr

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