Katholische Kirche Stadt Luzern  /  St. Paul  /  Schaufenster

Schaufenster

Die gefangenen Amazonen vom Canovasee. Foto: Hanna Pretreshnia

Die Freundinnen und die «Lagergaslampe»

31. August 2018 Von: Sophia Müller

Die Freundinnen vom Blauring St. Paul verbrachten auch ohne Lagerfeuer tolle Erlebnistage in Paspels am Canovasee.

Es ist Ende Juli und ein Teil der Leiterinnen des Blauring St. Paul befindet sich bereits auf dem diesjährigen Lagerplatz in Paspels. Mit viel Biss und der nötigen Energie errichten wir die Bauten für das SoLa 2018. Die Zeit drängt, denn eine Woche später reisen die Kinder an und bis dahin müssen Turm, Plumpsklo, bei uns das sogenannte «Buti», Küche, Esszelt, Leiterzone, Kinderzelte und vieles mehr bereits stehen. Doch die Arbeit zahlt sich aus, und wir können die Kinder mit einem fertig gebauten Lagerplatz willkommen heissen.

Tagsüber führen wir mit den Kindern jeweils ein Sportprogramm, bei welchem sie während spielerischen Aktivitäten gerne mal ins Schwitzen geraten dürfen, und eine sogenannte Lageraktivität, der etwas ruhigere Teil des Tagesprogramms, durch.

Einerseits geniessen wir die Hitze sehr, denn so können wir am kleinen Canovasee baden gehen und uns an der Sonne wieder trocknen lassen. Andererseits wurde zu unserem Nachteil in der ganzen Schweiz ein Feuerverbot ausgesprochen. Doch diese Unannehmlichkeit lässt sich wunderbar umgehen, indem wir uns am Abend um eine «Lagergaslampe» anstatt ums Lagerfeuer scharen und dabei Lieder singen. Unser Lagerlied finden Sie übrigens hier!

Während dem ganzen Lager durchleben wir eine spannende Geschichte, in welcher wir ein grosser Teil davon sind und unseren Beitrag dazu leisten müssen. Unsere Aufgabe ist es, die verwandelten Amazonen (Frauen, die nur im Wasser leben können) vor dem bösen Meeresgott Poseidon zu retten. Es gelingt uns, den gierigen Poseidon auf die gute Seite zu bringen, und wir feiern am Ende des Lagers sogar ein grosses Fest mit ihm.

Einer der schönsten Momente des Lagers aber ist die grosse Verabschiedung am Luzerner Bahnhof. Die innigen Umarmungen, die müden aber strahlenden Augen, die sehnsüchtigen Blicke der Eltern. All die gemeinsamen Erlebnisse der letzten zwei – bei den Leiterinnen sogar drei – Wochen scheinen dann nochmals aufzukommen und resultieren in neugewonnener Freude und Dankbarkeit.

Der Browser, den Sie benutzen, ist stark veraltet. Er besitzt bekannte Sicherheitsschwachstellen und bietet nur begrenzten Komfort. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser hier.