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Schaufenster

Bild: Anton Eilmannsberger, pfarrbriefservice.de

Wer sucht, der findet…

2. Januar 2019 Von: Rita Dittli

Die Adventszeit - die Zeit des Wartens ist vorbei. Und jetzt? Vielleicht ist es an der Zeit, sich selber auf den Weg zu machen; sehnsuchtsvoll, suchend…

Bei der Retraite mit Pfarreiteam und Pfarreirat anfangs November hat uns Pfarrer Rafal Lupa eine Geschichte vorgelesen, die mich beeindruckt hat. Ich möchte sie hier zum Jahresbeginn allen Interessierten wiedergeben:

Keiner sucht mich

"Rabbi Baruchs Enkel, der Knabe Jechiel, spielte einst mit einem anderen Knaben Verstecken. Er verbarg sich gut und wartete, dass ihn sein Gefährte suche. Als er lange gewartet hatte, kam er aus dem Versteck, aber der andere war nirgends zu sehen. Nun merkte Jechiel, dass jener ihn von Anfang an nicht gesucht hatte. Darüber musste er weinen, kam weinend in die Stube seines Grossvaters gelaufen und beklagte sich über den bösen Spielgenossen. Da flossen Rabbi Baruch die Augen über, und er sagte: "" So spricht Gott auch: Ich verberge mich, aber keiner will mich suchen."

(aus Kurzgeschichten 1 von Willi Hoffsümmer, Verlag Grünewald)

Die Sehnsucht sucht

Vor über 2000 Jahren wollten die Heiligen Drei Könige das göttliche Kind finden. Gemäss ihren Studien wussten sie, dass irgendwo auf der Welt das göttliche Kind geboren ist. Doch sie begnügten sich nicht mit diesem Wissen und wollten ihm ganz persönlich begegnen. So machten sie sich suchend auf den Weg. Heute erinnern die Sternsinger an die Heiligen Drei Könige, die anfangs Januar in den Quartieren St. Paul und St. Maria unterwegs sind undden Neujahrs-Segen überbringen.

Auch wir vom Pfarreiteam wünschen allen Pfarreiangehörigen viel Gutes im Neuen Jahr und Gottes Segen - vor allem auch auf suchenden Wegen…


Die Sternsinger sind unterwegs

Die Sternsinger sind am 5. und 6. Januar bei uns unterwegs. Kurzfristige Anmeldungen für den Besuch der Sternsinger werden bis Donnerstagabend, 3. Januar noch entgegengenommen, 041 229 98 00.

 

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