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Rundgang

Die «Beton-Skulptur-Kirche»

Die Johannes-Kirche ist die neuste katholische Kirche in der Stadt Luzern. Sie wurde von 1967 bis 1970 nach den Plänen des bekannten Schweizer Architekten Walter M. Förderer errichtet. Auch bei der Johannes-Kirche handelt es sich um eine so genannte «Beton-Skulptur-Kirche», für die Förderer berühmt war.

ST JOHANNES aussen

Doch nicht nur das Äussere der Kirche ist speziell, auch bei der Innengestaltung verwirklichte Förderer bei seinen Kirchen seine ganz eigene Philosophie: So präsentiert sich die Johannes-Kirche zuerst einmal als Raum, der von den Eintretenden nichts will: Sie bietet nichts an und fordert nichts. Die Besuchenden können stehen, sitzen, knien, still da sein, beten, eine Kerze anzünden, kürzer oder länger verweilen. Die Johanneskirche will in ihrer schlichten Schönheit für Menschen einfach da sein.

Ausserdem gestaltete Förderer den Kirchenraum als einen «grottenähnlichen Hohlraum mit hervorgehobenem Altarbereich» (Fabrizio Brentini), was eine tiefe Symbolik beinhaltet. Denn der Rückzug in eine Höhle oder Grotte bedeutet Geborgenheit schlechthin. Da in der Höhle keine Zeit existiert und eine grosse Stille herrscht, wird der Mensch zum Lauschenden und findet den Weg in die Tiefe. Im Rückzug in die Grotte wird der Besuchende auf das Göttliche verwiesen.

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