Ein Friedhof im Niemandsland - Auf jüdischen Spuren im Aargau
ERG 3
Spuren und Einfluss von Religionen in Kultur und Gesellschaft erkennen
ERG 3-2
Die Schüler:innen können Rolle und Wirkungen von Religionen und Religionsgemeinschaften in gesellschaftlichen Zusammenhängen einschätzen.
c
können an der Geschichte des Judentums in der Schweiz und Europa Erfahrungen religiöser und kultureller Minderheiten exemplarisch aufzeigen. (Diaspora, Identität, Toleranz, Emanzipation, Antisemitismus, Schoah/Holocaust, öffentliche Anerkennung, Zionismus)
8 Lektionen
7. Klasse, 8. Klasse, 9. Klasse
Ort: Extern
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Hinweis: Dieses Modul kann als Studientag mit 2 (evt. 3) Klassen parallel durchgeführt werden und eignet sich in Kombination mit dem Schulfach RZG (Räume, Zeiten, Gesellschaften).
Ziele
- Die Schüler:innen lernen eine alte, authentische Spur des Judentums in der Schweiz kennen. Der jüdische Friedhof von Endingen-Lengnau AG besteht ununterbrochen seit dem Jahr 1750. Er ist der älteste noch existierende jüdische Friedhof der Schweiz. Seit 1963 steht der Friedhof als Kulturgut von nationaler Bedeutung unter Denkmalschutz.
- Mit dem Besuch des jüdischen Kulturweges (ca. 6 km / 1 Std.) vor Ort erhalten die Schüler:innen einen vertieften Einblick in die Entwicklung des Judentums in der Schweiz.
- Die Schüler:innen setzen sich gezielt mit der jüdischen Kultur und Religion auseinander.
- Warum Jüdinnen und Juden damals wie heute als kulturelle und religiöse Minderheit in der Schweiz angesehen werden müssen, erfahren die Schüler:innen anhand konkreter Begegnungen vor Ort (u.a. Besuche der Synagogen in Endingen und Lengnau).
Optional
- "Jüdisches Leben in und um Baden" im Rahmen einer Stadtführung erkunden