Medizin im Mittelalter – Glaube mit Abracadabra?
ERG 4
Sich mit Religionen und Weltsichten auseinandersetzen
ERG 4-5
Die Schülerinnen und Schüler können Weltsichten und Weltdeutungen reflektieren.
b
können wissenschaftliches Fragen, Forschen und Erklären von Lebensweisheit, religiöser Tradition und Überzeugung abgrenzen. (Wissen und Glauben, Weisheit)
2-6 Lektionen
8. Klasse, 9. Klasse
Ort: Klassenzimmer
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Ziele
- Die Schüler:innen lernen die Heilpraktiken der Bader kennen.
- Die Schüler:innen setzen sich mit historischen Spannungsfeldern zwischen kirchlichen Positionen und medizinischem Fortschritt auseinander und erkennen, dass kirchliche Institutionen in bestimmten Epochen Entwicklungen behindert, aber auch gefördert haben.
- Die Schüler:innen setzen sich mit den Lebensumständen kranker Menschen im Mittelalter auseinander und verstehen die historischen, sozialen und religiösen Hintergründe.
- Die Schüler:innen erkennen, dass medizinisches Wissen aus jüdischen und islamischen Traditionen einen bedeutenden Einfluss auf die europäische Heilkunst hatte.
- Die Schüler:innen wissen, wie erste Formen von Krankenhäusern entstanden und welche gesellschaftlichen und religiösen Kräfte daran beteiligt waren.
Optional
- Einblick in die Pflanzenheilkunde und heilende Wickel einer Drogistin.
- Wundergeschichten.
- Die Seelenapotheke vom Kloster St. Gallen, Notker der Arzt.
- Antike medizinische Zaubersprüche.
- Aus «Richten und Strafen im alten Luzern» medizinisches Wissen der Henker.
- El Andalus und das Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen.
- Glaube und Aberglaube.