Bettagsmatinée mit Regierungsrat Fabian Peter

Die Matthäuskirche war bis auf den letzten Platz besetzt, als die Acappella-Formation Vocabular mit einem Beatles-Medley die ökumenische Bettagsmatinée eröffnete.

Marcel Köppli, ref. Pfarrer und Herbert Gut, Pfarreileiter St. Johannes, moderierten die Feier und führten die Bettagsgemeinschaft ein in das Thema und das Motto des diesjährigen Bettags «wahr?nehmen». Die Interviewgäste Susann Bongers, Dozentin für Konfliktmanagement und Hans Küher, Kantonsrichter, erzählten aus ihrer beruflichen Perspektive, wie sie mit Konflikten und unterschiedlichen Wahrnehmungen umgehen.

Der Regierungsrat Fabian Peter zeigte sich im Interview und in seiner Kanzelrede auch von einer menschlichen und persönlichen Seite, was viele der Zuhörenden sehr geschätzt haben. In seiner Ansprache rief er nach einem Wort Jesu die Zuhörenden auf, zuerst den eigenen Splitter aus dem Auge zu entfernen, bevor man sich auf den Fehler des Anderen konzentriert. Hier zwei Zitate aus seiner Rede:

«Begegnen wir uns in dieser schnelllebigen Welt mit Toleranz, Respekt, Offenheit und Interesse für die anderen. Schätzen wir unsere Kompromisse. Sie sind manchmal langweilig, sie fühlen sich manchmal nicht wie ein Erfolg an, denn alle verlieren ein kleines bisschen bei einem Kompromiss. Aber bei einer gemeinsamen Lösung haben wir unsere Balken und unsere Splitter entfernt und es gewinnen alle. Das sollten wir feiern.»

«Geben wir uns Mühe, jeden Tag unsere Mitmenschen wahrzunehmen, so wie sie sind, mit ihren Ideen, Gedanken und Wünschen. Denn wenn wir einander besser verstehen, werden wir für gemeinsame Kompromisse bereit sein und friedlicher und glücklicher miteinander zusammenleben.»

Jetzt teilen