Der «Kosmos» von J.S. Bach

Cappella Francescana während eines Konzerts Foto: Kaspar Meier
Die Abendmusiken 2026 stehen ganz im Zeichen von Johann Sebastian Bach und seinem faszinierenden musikalischen Kosmos. In fünf Programmen wird Bach als Mittelpunkt eines weit verzweigten Netzwerks hörbar: Zwischen Vorläufern, Zeitgenossen und Nachfolgern, zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen geistlicher Tiefe und virtuoser Brillanz. Die Saison lädt dazu ein, bekannte Meisterwerke neu zu entdecken und zugleich überraschende Perspektiven zu gewinnen.
Kantaten zum Auftakt
Ein besonderer Höhepunkt erwartet das Publikum bereits zum Auftakt am Sonntag, 1. März 2026 um 17.00 Uhr: Unter dem Titel «Jahrgang 1685: Bach und Händel» begegnen sich zwei der grössten Komponisten des Barock. Solokantaten und Orgelkonzerte von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel treten in einen spannenden Dialog. Obwohl beide im selben Jahr geboren wurden und sich nie persönlich trafen, zeigen ihre Werke eine eindrucksvolle künstlerische Verwandtschaft wie auch charakteristische Unterschiede: Hier Händels strahlende
Eleganz, dort Bachs kunstvolle Tiefe.
Zu hören ist unter anderem Bachs berühmte Kantate «Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust» BWV 170 für Alt und obligate Orgel, ein Werk von aussergewöhnlicher Innerlichkeit und Ausdruckskraft. Mit der Altistin Lara Morger, erster Schweizer Preisträgerin des legendären Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig, gewinnt dieses Eröffnungskonzert zusätzliche Strahlkraft.
Freddie James
Hauptorganist St. Maria zu
Franziskanern
Informationen zu musikalischen Veranstaltungen in der Franziskanerkirche finden Sie unter: musikzufranziskanern.ch
Abendmusik
SO, 1. März, 17.00, Franziskanerkirche
Jahrgang 1685: Bach und Händel
Solokantaten und Orgelkonzerte von J.S. Bach und G.F. Händel
Lara Morger (Alt), Freddie James (Orgel und Leitung), Cappella Francescana
Eintritt frei, Kollekte