Ein Hotspot der Spiritualität

Foto: Giotto Dream_of_Innocent_III
… und neue Wege gehen, in dieser Spannung und vor dieser Herausforderung stehen die Kirche(n).
Seitens der Kapuziner-Patres als auch bei der Pfarreiversammlung im Herbst wurde das Bedürfnis festgehalten, die Gottesdienst-Gemeinschaft aktiver in den Gottesdienst einzubeziehen. Die Liturgie gibt gewisse Rahmen vor, welche Gebete den Liturgen zustehen. Es gibt auch Freiräume, die wir nutzen wollen.
Alternative
Im vorgängigen Kirchengesangbuch steht unter der Nummer 544 ein eucharistisches Wechselgebet. Der Wortlaut klingt etwas überaltert, aber der Text wurde seinerzeit von den Schweizer Bischöfen approbiert. Es soll zum Ausdruck kommen, dass die Eucharistie aus der Gemeinschaft, ihren Sinn und ihre Kraft bezieht. Christus ist der, der zusammenführt – seien es zwei, drei oder viele. Es werden in absehbarer Zukunft nicht mehr genug Priester da sein, um die Anzahl an Messen aufrechtzuerhalten. Demzufolge müssten Gottesdienste gestrichen werden oder – und das erscheint als die bessere Lösung - wir entwickeln alternative Formen.
Soziales Engagement
Gottesdienste und das Gebet sind die unverzichtbaren Kraftquellen für christliche Nächstenliebe. Franz von Assisi erhielt im Traum den Auftrag: «Baue meine Kirche neu». Franziskus hat das zuerst wörtlich verstanden und auf die Portiunkula-Kapelle bezogen. Später hat er verstanden, dass in seinem göttlichen Traum nicht eine Kirche aus Stein, sondern die Erneuerung der Kirche im Kern gemeint war. Damals wie heute gilt es, das kirchliche Leben lebendig zu halten.
Wort- und Kommunionfeier
SA, 4. Juli, 16.00 Uhr
SO, 5.Juli, 9.00 und 11.00 Uhr
In den Wort- und Kommunionfeiern und beten wir miteinander ein eucharistisches Gebet über das bereits gewandelte Brot im Glauben an die Gegenwart Christi.
Wir bitten Sie um Teilnahme und eine Rückmeldung zu dieser Form Gottesdienstfeiern:
persönlich, per Telefon (041229 96 00) oder per Mail (st.maria@kathluzern.ch)
Herzlichen Dank.