Ein Weg zum Innehalten

Der Versöhnungsweg in der Pauluskirche begleitet uns jedes Jahr durch die Fastenzeit. Er lädt ein, Innezuhalten und den eigenen Lebensweg zu reflektieren.

Foto: Rebecca Hutter

Über vier Wochen hinweg lädt der Versöhnungsweg in der Pauluskirche ein, innezuhalten, den eigenen Lebensweg zu reflektieren und Schritte der Versöhnung hin zu Gemeinschaft zu gehen. Die Themen und Impulse entstehen in Zusammenarbeit der Religionspädagogin und dem Sakristanenteam. Ideen werden gemeinsam entwickelt, besprochen und weitergedacht, sodass aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre ein Weg wächst, der stimmig, zugänglich und zugleich suchend ist.

Texte aus dem Buch der Psalmen
In den vergangenen Jahren standen die «Ich-bin-Worte Jesu» sowie das «Vater Unser» im Mittelpunkt. Das Thema für dieses Jahr ist bereits festgelegt und orientiert sich an ausgewählten Texten aus dem Buch der Psalmen. Diese alten Gebete greifen Erfahrungen auf, die bis heute aktuell sind: Freude und Dankbarkeit ebenso wie Angst und Zweifel, Schuld, Hoffnung und Neuanfang. Die einzelnen Stationen regen dazu an, über zentrale Lebensbereiche nachzudenken. Sie eröffnen Räume für Stille, Reflexion und Achtsamkeit. Kurze Impulse und Symbole laden ein, innezuhalten, das eigene Herz wahrzunehmen und persönliche Wege der Versöhnung zu bedenken, mit sich selbst, mit anderen und mit der Welt um uns herum.

Ein individueller Weg
Der Versöhnungsweg kann individuell und im eigenen Tempo begangen werden. Wer sich auf diesen Weg durch die Psalmen einlässt, erhält die Möglichkeit, neue Perspektiven zu entdecken, loszulassen und gestärkt weiterzugehen. Den Abschluss bildet eine Versöhnungsfeier in der Pauluskirche, zu der alle herzlich eingeladen sind.

Versöhnungsweg
täglich vom MI, 4. März bis MI, 1. April, jeweils 8.00 bis 18.00, Kirche St. Paul
Der Versöhnungsweg in der Kirche St. Paul ist für alle frei zugänglich.

Versöhnungsfeier
MI, 1. April, 19.00, Kirche St. Paul

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