Film zur Aktion «Beim Namen nennen»

Zum dritten Mal fand am 18./19. Juni in Luzern die inzwischen international durchgeführte Aktion «Beim Namen nennen» statt – 48'647 Opfer der Festung Europa werden mit ihren Namen vorgelesen und dem Ereignis genannt, bei welchem sie ums Leben kamen. In diesem Jahr trugen die Träger der Organisation die Aktion in die Öffentlichkeit und führten sie am Pavillon vom Nationalquai durch.

Mit kurzen Musikstücken und Zeugnissen von Geflüchteten wurde das Lesen der Namen zur vollen und zur halben Stunde unterbrochen. An Tischen schrieben Freiwillige die Namen zeitgleich auf Stoffstreifen und befestigten sie an Holzgittern und an eigens für diesen Anlass gebastelten Riesen-Traumfängern. Diese wurden von Damian Meyer und Studierenden der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik hergestellt.

Viele Passant:innen liessen sich spontan ansprechen, staunten über die hohe Anzahl von Opfern und nicht wenige setzten sich für einen Augenblick hin, um die Aktion auf sich wirken zu lassen oder selber Namen zu schreiben.

Mit dieser Aktion macht das Bündnis, welches die Aktion in zehn Schweizer und sieben Deutschen Städten durchführt auf die menschenverachtende Migrationspolitik aufmerksam.

Weiter Informationen unter: www.beimnamennennen.ch

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