Forum St. Leodegar zu Gast im Zentrum St. Anna

Eine Gruppe von 43 Personen besuchte am Freitag, 29. Mai 2026, das Zentrum St. Anna.
Sr. Samuelle Käppeli, Sr. Heidi Kälin und Frau Rüd gaben den Teilnehmenden einen spannenden Einblick in das Leben der St. Anna-Schwestern und die Entwicklung der Gemeinschaft.

Über 100 Jahre gelebte Tradition

Die Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. «Achtsam sein auf die Nöte der Zeit» gehörte seit Anbeginn zum Auftrag der Gemeinschaft in Spitälern, Schulen und beispielsweise im Haus Hager. 1960 zählte die Gemeinschaft 405 Schwestern, heute sind es noch 42, und es werden keine neuen Frauen mehr aufgenommen. In Indien, Indonesien und Ostafrika sind dagegen noch rund 1000 einheimische St. Anna-Schwestern tätig.
Trotz Überalterung in der Schweiz ist die Gemeinschaft weltoffen, weitblickend und unternehmungsfreudig geblieben. Strukturänderungen wurden notwendig: Die Klinik St. Anna wurde verkauft, eine Stiftung gegründet und Laien in die Leitung einbezogen. Zu den Aufgaben der Stiftung gehört die Sicherstellung und Übernahme von Angehörigenaufgaben für die St. Anna-Schwestern.

Rundgang durch das neue Zentrum

Bei einem Rundgang in Gruppen durch das neu gebaute Zentrum erhielten die Besucher Einblick in die Räumlichkeiten: den grosszügigen Eingangsbereich, die Kapelle, den eindrücklichen Raum der Stille, die Räume der zukünftigen Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz sowie die ausserordentlich schöne Dachterrasse mit Seerosenteich und herrlichem Ausblick auf Luzern, den Vierwaldstättersee und die Berge.

Zum Abschluss des Anlasses genossen die Teilnehmenden auf der Restaurantterrasse das gemeinsame Nachtessen. Markus Lustenberger verabschiedete Pfarrer Ruedi Beck, dankte ihm für sein Engagement in der Planungsgruppe des Forums St. Leodegar und überreichte ihm ein Geschenk mit Bezug zu seinem grossen «Freund» Pilatus.

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