Kirchgemeinden und Pastoralraum spenden 36'500 Franken für Erdbebenopfer

Die Katholischen Kirchgemeinden Littau, Luzern und Reussbühl sowie der Pastoralraum Stadt Luzern unterstützen die Opfer des Erdbebens in Syrien und der Türkei mit 36'500 Franken. Der Betrag geht an die Caritas Schweiz, die über Partnerorganisationen im Krisengebiet präsent ist.

Beschädigte Kirche in der syrischen Stadt Aleppo. Foto: Caritas Syrien

Mehrere starke Erdbeben haben am Morgen des 6. Februars den Süden der Türkei und den Norden Syriens erschüttert. Die Uno rechnet mit bis zu 50'000 Todesopfern, unzählige Menschen wurden verletzt und zahllose Häuser zerstört. Die Katholischen Kirchgemeinden Littau, Luzern und Reussbühl sowie der Pastoralraum Stadt Luzern haben für die Nothilfe 36'500 Franken gesprochen. Das Geld gelangt über lokale Partner von der Caritas Schweiz zu den Hilfsbedürftigen.

Die Nothilfe der Caritas ist aktuell auf Syrien fokussiert, da das Hilfswerk in Aleppo, Hama und Homs bereits mit Projekten präsent ist. «Diese Gebiete sind direkt von den Erdbeben betroffen», schreibt die Caritas. In dieser ersten Phase gehe es darum, lebensnotwendige Güter wie Medikamente und Nahrungsmittel sowie Decken, Zeltplanen und Hygieneartikel zu verteilen. Ausserdem wird bei der Räumung von Trümmern geholfen.

Kirchgemeinden und Pastoralraum spenden gemeinsam

20'000 Franken des Nothilfebetrags stammen aus dem Budget für Soforthilfe der Katholischen Kirchgemeinde Luzern von insgesamt 70'000 Franken für das Jahr 2023, 5'000 Franken kommen von der Katholischen Kirchgemeinde Littau, 1'500 von der Katholischen Kirchgemeinde Reussbühl und 10'000 Franken steuert der Pastoralraum Stadt Luzern aus dem Antoniusfonds für soziale Anliegen bei.

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