Leben trotz(t) Schicksal

„Lebendige Bücher“ erzählten in der Zentralbibliothek

Fotos: Beatrice Gloggner

Rund 50 Personen fanden sich am 3. Februar im edlen Lesesaal der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern ein: Zu lesen gab es aber ausnahmsweise nicht Bücher aus Papier, sondern Lebensgeschichten aus Fleisch und Blut:

Vier Gäste zeigten eindrücklich auf, wie sie den besonderen herausforderungen des Lebens trotzen. Sie öffneten ihr Lebensbuch und standen an einzelnen Tischen für Fragen des Publikums bereit:

  • Bea erzählte über ihre Erfahrung als Suchtbetroffene und die Zeit am Letten. Aber auch darüber, wie sie drei Söhne grossgezogen hat und ein Leben lang auf der Chilbi arbeitete.
  • Sepp zeigte auf, wie er als blinder Mann leidenschaftlich joggen geht.
  • Danilo, bekannt von den „touren-abseits“ erzählte von seinen besonderen Herausforderungen und seiner Motivation, den Menschen die Stadt Luzern aus ungewohnter Perspektive näher zu bringen.
  • Philippe, der im Rollstuhl sitzt und bei der Stiftung Rodtegg arbeitet, berichtete über den Rollstuhlparcours im Verkehrshaus Luzern und wie man sich elegant einhändig durch ein gedrängtes Apéro bewegt.

Die zwei Begegnungsrunden wurden unterbrochen von einem stillen Moment des Nachdenkens – wobei es für die Verarbeitung all des Gehörten wohl noch länger Zeit braucht…

Der nächste Bubble-Anlass findet am 21. März im Stattkino statt „Das Schöne trotz(t) Ausnahmezustand“ – ein Filmabend mit „La Brigade“. Informationen unter kathluzern.ch/bubble

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