Paulus: Mut zur Veränderung

Hauptportal der Pauluskirche Foto: zvg
Das Patrozinium unserer Pfarrei St. Paul lädt dazu ein, auf den Apostel zu schauen, dessen Name unsere Pfarrei trägt. Er war kein einfacher Heiliger. Überzeugt von seiner eigenen Sichtweise bekämpfte er alles, was nicht in seine engen religiösen Vorstellungen passte. Erst die Begegnung mit Jesus vor Damaskus veränderte sein Leben grundlegend. Aus dem Verfolger wurde ein Verkünder, aus Enge wurde Weite, aus Gewissheit wurde Vertrauen. Von Christus ergriffen und in seinem Herzen verwandelt, wurde Paulus selbst zum Zeugen jener Hoffnung, die ihm geschenkt worden war.
Kein bequemer Zeitgenosse
Unser Patron war kein bequemer Zeitgenosse. Er stellte Fragen, regte Diskussionen an und setzte sich leidenschaftlich für eine Kirche ein, die offen ist für Neues. Gerade darin kann Paulus uns heute inspirieren: Wo brauche ich den Mut, Gewohntes zu hinterfragen? Wo hält mich Angst davon ab, neue Wege zu gehen? Paulus erinnert uns daran, dass Glauben Bewegung bedeutet. Und er lädt uns ein, wie er selbst Christus in die Mitte unseres Lebens zu stellen. Mir macht dieser Paulus Mut, in der Kirche zu bleiben, mich von Christus in allem bewegen und antreiben zu lassen und die Zukunft mitzugestalten.
Patrozinium, 28. Juni
Am Sonntag, 28. Juni feiern wir in St. Paul das Patrozinium, das Fest unseres Kirchenpatrons. Im Gottesdienst ertönt festliche Musik: Auszüge aus «The Celtic Soul».
Anschliessend an den Sonntagsgottesdienst sind alle zum Apéro riche ins Paulusheim eingeladen.