Pop-Up Park im Obergütsch

Die farbenfrohe und gemütliche Oase mit Kugelbahn aus Bambusrohren.
Foto: Margrit Bättig
Die Idee für Pop-up-Parks entstand im Pandemiesommer 2020. Der Stadtrat wollte die Stadt- und Quartierräume aufwerten und Parkplätze, leere Grundstücke oder Strassenabschnitte durch kreative und gemütliche Oasen kurzzeitig umgestalten. Das Wort «Pop-up» stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie «plötzlich auftauchen». Und so war es auch mit den Parks gedacht. Sie sollten plötzlich auftauchen, überraschen und zum Staunen, Entdecken und Geniessen einladen.Der erste Pop-up-Park in der Stadt Luzern stand an der Moosmattstrasse und wurde als Spiel «Vier Gewinnt» dekoriert. Seither entstanden jedes Jahr in verschiedenen Quartieren unterschiedliche Pop-up-Parks.
Obergütsch-Treff
Mitten im Obergütsch-Quartier steht der bekannte Obergütsch-Treff.Die Räumlichkeiten bieten Platz für verschiedene Quartieranlässe wie zum Beispiel Erwachsenen- und Kinderyoga, Flohmarkt, Kreativwerkstatt, Neujahrsapéros oder Krabbel-gruppe. Diese Angebote werden durch die Interessengemeinschaft Obergütsch (IGO)organisiert und unterstützt.An den Wochenenden lädt der Freizeittreff der Albert-Koechlin-Stiftung im Treff zum gemütlichen Zusammensein ein. Hier verbringen Menschen gemeinsam ihre Freizeit mit Kochen, Essen und Plaudern. Es finden auch spezielle Anlässe wie Spielturniere, Sonntagsbrunch oder Grillabende statt.
Entstehung des Pop-up-Parks
Eine Vernetzung im Quartier ist den Gästen mit ihrer Leiterin Margrit Bättig sowie auch der Quartierarbeit der Pfarrei St. Maria zu Franziskanern sehr wichtig. Ein Pop-up-Park ist für dieses Anliegen ideal. So wurde gemeinsam die von der Stadt Luzern zur Verfügung gestellte Plattform kreativ gestaltet. Mit viel Freude, handwerklichem Geschick und mit Unterstützung aus dem Quartier entstand ein schöner Treffpunkt. Beim Pop-up-Park Obergütsch konnten sich Interessierte eine Pause gönnen, sich an den Blumen erfreuen, Kugeln auf der Kugelbahn rollen lassen oder neue Bekanntschaften schliessen. Das plötzliche Auftauchen des Parks war eine gelungene Überraschung!
Ursi Beyer,
Pfarreimitarbeiterin