Rund um das liebe Geld

Wer Kirchensteuern bezahlt, unterstützt soziale und karitative Anliegen vor Ort und sichert Arbeitsplätze. Schon bei Jesus spielte Geld eine Rolle.

Kolumbianische Frauen vom Verein Atucsara mit ihren Produkten. Foto: PO

Wenn Sie jetzt anfangen zu lesen, dann sind Sie noch Mitglied unserer Kirche und haben das Pfarreiblatt nach Hause geliefert bekommen. Vielen Dank, dass Sie dabei sind und vielen Dank, dass Sie unsere Kirche in Luzern mit Ihrem Geld unterstützen. Über 90 Prozent der Kirchensteuern werden bei uns vor Ort eingesetzt. Das Einkommen ist zweckgebunden für soziale und karitative Aufgaben, Löhne der Mitarbeitenden und Unterhalt der Gebäude und Kirchen.

Jesus und das liebe Geld

Für Kirchenaustritte gibt es bekannte Gründe: Nicht bezahlen wegen Nichtgebrauchs der kirchlichen Dienstleistungen, das Entsetzen über sexuellen Missbrauch und andererseits eine überhöhte Sexualmoral und Kopfschütteln über manch andere überholte Ansichten.

Jesus hat den Geldwechslern im Tempel die Tische umgestossen (Joh 2,13-25). Das Geschäftemachen gehörte für ihn nicht in das Gotteshaus. Nichtdestotrotz hat er aufgefordert, dem Kaiser die verpflichtenden Steuerabgaben zu leisten (Matthäus 22,21). Aber auch bei Jesus ging es nicht ganz ohne Geld, die ihn begleiteten hatten offenbar eine gemeinsame Kasse, die Judas Ischariot

anvertraut war (Matthäus 26,15; 27,3–8).

Kirchliches Leben

Werfen wir einen Blick nach Frankreich, wo es keine Kirchensteuern gibt. Dort muss der Staat – ebenfalls aus Steuergeldern – u.a. die kirchlichen Gebäude unterhalten. Touristenhochburgen kommen dabei besser weg als die Kirchen auf dem Land, die zusehends verfallen. Es gibt reiche Familien, die in Gebäude investieren, dafür aber auch das Hoheitsrecht für sich beanspruchen.

Danke

Vielen Dank, wenn Sie nach wie vor mit ihrem Geld Ihre Kirche stärken. Dazu zählt auch die Spende an die Fastenaktion mit dem wir dieses Jahr Menschen in Kolumbien unterstützen. Freiheit ist dort wie hier das grösste Gut.

 Gudrun Dötsch, Pfarreileiterin

Mit Ihrer Spende, über www.kathluzern.ch/spenden, unterstützen Sie Fastenaktion und ihre Partner:innen in ihrem

Einsatz für ein gutes Leben für Menschen in Kolumbien.

 

 

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