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Franz Zemp (55), derzeit Pfarreileiter im MaiHof und Luzerner Gassenseelsorger, nimmt per 1. Mai 2021 eine neue berufliche Herausforderung in Sempach und Eich an.

Franz Zemp verlässt Luzern in Richtung Sempachersee

27. August 2020 Von: Urban Schwegler

Ende Juli wurde bekannt, dass Franz Zemp als Leiter der Pfarrei St. Josef – Der MaiHof sowie als Seelsorger des Vereins kirchliche Gassenarbeit auf Ende März 2021 zurücktritt. Nun ist bekannt, dass er am 1. Mai die Leitung der Pfarreien Sempach und Eich sowie des Pastoralraumes oberer Sempachersee übernimmt.

Franz Zemp ist seit rund 25 Jahren in der Katholischen Kirche Stadt Luzern tätig. Von 1993 bis 2000 war er Seelsorger in der Pfarrei St. Johannes. Nach einem Abstecher zur Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit der Landeskirche kam er 2003 als Pfarreiseelsorger in den MaiHof, dessen Leitung er 2004 übernahm. In dieser Funktion begleitete Franz Zemp den Umbau der Pfarreiräume und des Kirchensaals in den Jahren 2012/2013 und prägte die Neuausrichtung des MaiHof zu einem Quartierzentrum mit vielfältig nutzbaren Räumen wesentlich mit. Franz Zemp hat entscheidend dazu beigetragen, dass der MaiHof zu einem kirchlichen und kulturellen Zentrum mit grosser Strahlkraft über das Quartier hinaus geworden ist.

„Der Entscheid, den MaiHof und Luzern zu verlassen, ist mir nicht leicht gefallen“, sagt Franz Zemp. „Hier habe ich mit viel Freude und Neugier gearbeitet und bin glücklich, dass ich die Entwicklung der Pfarrei in den letzten 17 Jahren prägen und mitgestalten konnte.“

Ab 1. Mai Pfarreileiter in Sempach und Eich

Franz Zemp wird Ostern 2021 noch in der Pfarrei feiern und dann am 1. Mai 2021 seine neue Stelle als Leiter der Pfarreien Sempach und Eich sowie des Pastoralraumes oberer Sempachersee antreten. Seine Nachfolge im MaiHof wird demnächst von Kirchgemeinde und Pastoralraum Luzern zusammen mit dem Bistum Basel in die Wege geleitet.

Rücktritt auch als Gassenseelsorger

Ende März 2021 gibt Franz Zemp auch die Aufgabe als Seelsorger des Vereins kirchliche Gassenarbeit ab, die er 2015 übernommen hatte. Er hat in den letzten fünf Jahren die Seelsorge im Verein neu geprägt. Sein Flair im Umgang mit speziellen und originellen Menschen wird sehr geschätzt. Er ist für viele sucht- und armutsbetroffene Menschen eine wichtige Vertrauensperson. Sein Wesen und sein Mitwirken im Verein wird auch von den Mitarbeitenden des Verein Kirchliche Gassenarbeit sehr geschätzt. „Wir werden ihn vermissen!“ Seine Nachfolge ist noch nicht bestimmt.

Schon jetzt gebührt Franz Zemp ein herzliches Dankeschön für sein langjähriges, verdienstvolles Wirken in Luzern. Zusammen mit ihm wird das Pfarreiblatt der Katholischen Kirche Stadt Luzern im kommenden Frühling auf seine Zeit in der Leuchtenstadt zurückblicken.

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